Galaxy S8+ im Gaming-Check: Gear VR Headset

Das Galaxy S8 ist zweifelsfrei ein echtes Flagship-Smartphone. Für den Alltag sind Prozessor- und Akkuleistung mehr als ausreichend und vor allem die Kamera ist ein kleines Meisterwerk. Für diesen Text wollte ich die Grenzen des Geräts aber voll ausreizen und habe mir eine Gear VR 3 und das S8+ geschnappt: Wie schlägt sich das Handy im Gaming-Check? 

Mit einem 4+4-Kern-Prozessor der Exynos-8895-Serie, einem 6,2 Zoll Super Amoled Display, einer 2960×1440 Pixel Auflösung und dem starken 3500mAh Akku scheinen beste Voraussetzungen für ein flüssiges virtual reality Erlebnis gegeben zu sein. VR-Spiele erfordern besonders viel Rechenleistung um ein ruckelfreies und damit schwindelfreies Spielen zu ermöglichen. Da im Gear VR -Headset keine Prozessoren verbaut sind, muss das angesteckte Smartphone die ganze Arbeit leisten. Definitiv keine leichte Aufgabe.

Die aktuelle Version des Samsung Gear VR -Headsets ist mit einem Gewicht von 345g angenehm zu tragen – auch über längere Zeit. Die Navigation in der virtuellen Welt wird durch den neuen Controller um einiges bequemer, als bei den Vorgängermodellen. Dieser liegt gut in der Hand und wird intuitiv mit Daumen und Zeigefinger bedient. Mit dem Headset kompatibel sind nicht nur die beiden Modelle S8 und S8+, sondern auch das S7, S7 edge, Note5, S6 edge+, S6 und S6 edge. Mit dem mitgelieferten Adapter kann man zwischen einem microUSB und USB-C Ausgang wechseln.

Galaxy S8 und Samsung Gear VR

Erfahrungsbericht 

Das S8+ verfügt für die meisten Anwendungen über ausreichend Leistung. Nur bei sehr anspruchsvollen Spielen kam es gelegentlich zu Rucklern. Diese Power hat aber ihren Preis. Nach 90 Minuten Spielzeit war die Hälfte des Stroms bereits verbraucht. Der Controller ist eine sinnvolle Ergänzung zum Headset und sorgt für eine angenehme Steuerung der Apps: Leider war es auch nach mehreren Versuchen nicht möglich, den Controller auf Anhieb mit dem Handy zu verbinden. Theoretisch sollte nach einem Klick auf die Verbindungstaste eine automatische Bluetooth-Verbindung hergestellt werden. In der Praxis musste ich den Controller öfter neu kalibrieren, da er, obwohl als verbunden angezeigt, nicht funktionieren wollte. Die Oculus Home Benutzeroberfläche ermöglicht über ein eigenes Kontos, den Zugriff auf die in der Bibliothek gespeicherten Anwendungen. Die meisten Spiele muss man kaufen – nur die wenigstens sind gänzlich gratis. In der Regel kosten sie zwischen 2€ und 10€. Ein heruntergeladenes Spiel lässt sich entweder über den Samsung Homescreen oder direkt im Startmenü in der virtual reality starten.

Fazit 

Wer bereits ein kompatibles Samsung Smartphone besitzt, sollte definitiv über den Kauf der Gear VR Brille nachdenken. Auch wenn die Leistung bei weitem nicht mit den „großen“ VR-Brillen mithalten kann, liegen die Kosten im leistbaren Bereich. Außerdem ist man im Vergleich zu Brillen von Sony, Oculus und HTC nicht an Kabel gebunden und kann die Brille bequem mitnehmen und jederzeit verwenden. Das hochauflösende Display, die hochwertigen Linsen im Inneren des Headsets und der neue Controller sorgen – das richtige Spiel vorausgesetzt – für einige Stunden Spaß in der virtuellen Welt.

Galaxy S8 und Samsung Gear VR

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