• Gesellschaftliche Verantwortung

So geht Photovoltaik bei A1

Der Stromverbrauch der Telefonnetze ist eine große Herausforderung. Diese Beispiele zeigen, wie A1 mit Photovoltaik eine umweltgerechte Energieversorgung schafft.

Photovoltaikanlage Nockalm

​​​​​​​​​​​​3.000 kWh Strom erzeugen die 10 Module der Photovoltaikanlage Nockalm. Seit einigen Jahren decken sie auf etwa 2.000 Meter Höhe – ohne zusätzliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes – mehr als die Hälfte des Energieverbrauchs des A1 Mobilfunkstandorts im Biosphärenpark Nockberge ab. Der Sendemast versorgt das Gebiet rund um die Nockalmstraße mit Mobilfunk und leistet durch bessere Erreichbarkeit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in dieser Bergregion. Nicht nur in den Nockbergen, einer der schönsten Naturlandschaften Österreichs, sind die Ansprüche an eine umweltgerechte Energieversorgung hoch. Für A1 als Kommunikationsunternehmen ist der Stromverbrauch der Netze eine große Herausforderung. Dabei setzen wir neben Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz vor allem auf den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien.

​​​​​​​Insgesamt hat A1 österreichweit bisher knapp 200 Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 1.000 kWp installiert.
Erdfunkstelle Aflenz: Die Nutzung von Sonnenenergie hat bei A1 Tradition.

10.000 Mal mehr Energie, als wir verbrauchen

Die Sonne liefert pro Jahr 10.000 Mal mehr Energie, als die Menschen verbrauchen. Österreichs Klima- und Energiestrategie hat sich zum Ziel gesetzt, den Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Den größten Zubau muss dabei die Photovoltaik stemmen. Die installierte PV-Leistung in Österreich soll auf das Siebenfache erhöht werden. Oder anders ausgedrückt: Um die Klimaziele zu erreichen, müsste alle drei Minuten eine PV-Anlage errichtet werden, so der Interessensverband Photovoltaic Austria.

 

Mit Sonnenstrom ins All funken

Schon seit 2013 wird beispielsweise die Erdfunkstelle Aflenz mit Strom aus einer Photovoltaikanlage versorgt. Über 50 Parabolantennen kommunizieren dort mit mehr als 20 Satelliten, um weltweit Daten zu übertragen. Ebenso ist die Station über Glasfaser mit dem Funkturm Wien-Arsenal verbunden. 790 Photovoltaikmodule erzeugen für die Satellitenbodenstation 190 kWp Strom pro Jahr – dadurch können wir die Umweltbelastung um etwa 90.000 kg CO2 pro Jahr reduzieren.

​​​​​​​Das übergeordnete Ziel der A1 Group ist es bis 2030 die Emissionen auf netto-null zu reduzieren, sprich aus unseren eigenen Aktivitäten (Scope 1 & Scope 2) keine Emissionen mehr entstehen zu lassen und die Emissionen entlang der Lieferkette (Scope 3) bis 2030 mindestens 60 % zu reduzieren. Dies soll durch eine Reduktion des eigenen CO₂-Fußabdrucks und einen schrittweisen Umstieg auf Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht werden. Ein Beispiel dafür: Am Flachdach des A1 Technologiezentrums Arsenal erzeugt eine etwa 3.300 Quadratmeter große PV-Anlage einen jährlichen Stromertrag von rund 123.000 kWh, das entspricht dem Verbrauch von 35 durchschnittlichen Haushalten.
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Wir bekennen uns zu unserer ökologischen Verantwortung und leisten einen aktiven Beitrag zum Schutz der Umwelt
Umweltpolitik bei A1 Umwelterklärung 2022

Weitere Umweltinitiativen

Der Ausbau der Photovoltaik ist lediglich eine von mehreren Umweltinitiativen von A1. Ein weiterer Fokus liegt etwa auf Elektrofahrzeugen: Eine emissionsfreie Flotte gilt als wesentlicher Schlüssel zur Erreichung unserer Umweltziele. Die Elektro-Fahrzeuge sind dabei ebenso wichtig wie die Ladestationen. Daher haben wir österreichweit bereits 164 Ladestationen mit einer Gesamtladeleistung von über 1.800 kW für unsere rund 180 Elektrofahrzeuge errichtet. haben wir österreichweit bereits 164 Ladestationen mit einer Gesamtladeleistung von über 1.800 kW errichtet.

Stolz sind wir außerdem auf die Digitalisierung der Kaufbelege in allen A1 Shops. Gemeinsam mit dem A1 Start-up-Mitglied warrify sagen wir den 4,5 Tonnen bedrucktem Papier den Kampf an.
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​​​​​​​Weiters vermeiden die A1 Mitarbeiter:innen im Headquarter unnötigen Verpackungsmüll, indem sie in der Kantine Mehrwegbecher und Behälter von Vytal verwenden.

Weil Klimaschutz auch Teamwork ist, binden wir das A1 Team aktiv ein. Zum Beispiel mit Kursangeboten, die zu Climate Ranger:innen ausbilden.

​​​​​​​Mehr zum Thema gesellschaftlicher Verantwortung bei A1 findest du in der Umwelterklärung und in folgenden Beiträgen:
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