Mit Android 12 kommt das größte Design Update seit langem

Dieser Tage findet die Google I/O, also die Entwicklerkonferenz vom Software-Giganten Google statt. Dabei hat Google große Einblicke in das fast fertige Android 12 geliefert – große Änderungen gibt es dabei vor allem beim Design, dem Datenschutz und der Interaktion mit anderen Geräten.

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Material You – dein Smartphone passt sich dir an

Hättest du es gewusst? – Mittlerweile gibt es über 3 Milliarden aktive Android Geräte weltweit. Das Problem dabei: Anders als bei Apple, wo iOS an eine nur sehr kleine Anzahl verschiedener Modelle angepasst werden muss, ist bei Android genau das Gegenteil der Fall. Hier gilt das Motto „One size fits all“. In Zeiten von faltbaren Displays, Smartphones mit Notch oder Punchholes, etc… wird es aber immer schwieriger, den Kunden überall dasselbe Nutzererlebnis zu bieten.

Das soll Material you, die Weiterentwicklung vom bekannten Material Design, ändern: Android 12 schafft es so, sich besser an unterschiedliche Displaygrößen und Formen anzupassen. Prominentestes Beispiel sind die neue Anordnung von Schaltflächen (besonders im Benachrichtigungszentrum die Quick-Toggles) und die Anpassung der Farbpallette: Je nachdem, für welches Hintergrundbild man sich entscheidet, wird die Schriftfarbe angepasst. Das Ganze gilt übrigens nicht nur für den Startbildschirm, sondern auch für Apps (von Google oder auch anderen Entwicklern).

Grafik: Google

Ebenfalls neu sind die Interaktionen mit Android 12: Einerseits sind das die schon angesprochenen Quick-Toggles, andererseits aber auch Animationen: So macht es einen Unterschied, ob zum Smartphone-Aufwecken der seitliche Power-Button gedrückt, oder das Smartphone aufgehoben wird. Je nach Aktion breitet sich das Licht dann von dort aus.

Wie immer kommen all diese Neuerungen im Herbst und dann zuerst auf die Pixel Smartphones. Alle anderen Hersteller folgen später – was dann genau übernommen wird, liegt dann auch im Ermessen eben dieser Hersteller.

Mehr Datenschutz mit Android 12

Daten und Sicherheit: Das sollte mittlerweile immer Hand in Hand gehen. Ähnlich wie Auto und Sicherheitsgurt. Mit Android 12 sind hier so wie in den vergangenen Jahren (Google hat ja schon mit den Vorgängerversionen viel in Sachen App-Berechtigungen getan) viele Änderungen geplant. Das wichtigste Feature ist das neue Privacy Dashboard: Es zeigt an, welche Daten wann mit welchen Apps geteilt werden – alle Berechtigungen werden dann zentral über dieses Dashboard verwaltet.

Ähnlich wie bei iOS 12 soll zusätzlich ein kleines Symbol in der Benachrichtigungsleiste darauf hinweisen, ob eine App Zugriff auf die App oder das Mikro hat.

Android 12 arbeitet geräteübergreifend

Ein Gerät, mit dem man alle anderen Geräte steuern kann? – Das Smartphone ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens, da liegt es auf der Hand, dass man mit ihm auch Geräte wie Fernseher, Laptops oder Autos steuern kann. Genau darauf zielt Google ab: Schon jetzt kann man sein Chromebook via Smartphone entsperren, in Zukunft soll man auch direkt auf die Fotos zugreifen können. Fernseher mit Android TV werden sich zukünftig via App am Smartphone steuern lassen. Und via Car Key wird das Smartphone zum Autoschlüssel.

Android 12: Verfügbarkeit

Wie immer wird Android 12 im Herbst erscheinen – zu allererst auf den eigenen Pixel-Smartphones, nach und nach auch auf Smartphones anderer Hersteller (wie immer mit zahlreichen Modifikationen). Die Android 12 Beta kann sich im Prinzip jeder ansehen (vorausgesetzt man hat das richtige Smartphone): Einfach hier anmelden und dabei sein.

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