Nokia 9 PureView im Test

Das Nokia 9 PureView im Test: Von Zeit zu Zeit veranstalten wir in der A1 Community Wettbewerbe, bei denen wir Smartphone Tester suchen. Martin hat sich bei der letzten Aktion beworben und testet für uns das aktuelle Flaggschiff aus dem Hause Nokia. Es folgt sein Testbericht zum Nokia 9 PureView:

Mit 5 Kameras fängst du den perfekten Moment ein.

 

Was ist in der Verpackung?

  • Nokia 9 PureView
  • Ladegerät USB-A-Anschluss
  • Ladekabel USB-C
  • Stereo-Kopfhörer mit Klinkenstecker
  • Adapter USB-C auf 3,5 mm Klinke
  • Gebrauchsanleitung
  • SIM-Karten-Schlüssel
  • Dual-SIM Schacht (nur bei Testgerät, A1 Verkaufsgeräte sind Single SIM)

Nokia 9 PureView Test

Hardware & Design

  • Größe: 155.0 mm x 75.0 mm x 8.0 mm
    Gewicht: 172 Gramm
    Glas: Corning Gorilla Glas 5 (vorne und 5 hinten), und nur IP67-Zertifizierung

Das Nokia 9 weist die typischen Verarbeitungsmerkmale von Nokia auf: Auch wenn der Hersteller nicht mehr Nokia selbst, sondern HMD-Global mit Sitz in Finnland ist. Das Smartphone wirkt im Vergleich zum Galaxy S9 oder Nokia 7,1 größer. Die Verarbeitung selbst ist einwandfrei gelungen: Da wackelt keine der Tasten und es knarzt auch nichts am Gehäuse. Auch liegt das Smartphone durch seine Rundungen – vor allem der Rückseite – gut in der Hand. Aber die Kanten des Metall-Gehäuses, zum Display hin, wirken doch etwas kantiger als gewohnt.

Nokia 9 Handyvergleich

Das Display ist lichtstark, und der Touchscreen reagiert zielsicher auf jede Fingereingabe. Was auch noch ins Auge fällt, dass Nokia 9 hat keine Notch, aber dafür oben und unten einen doch größeren Rand, was sicherlich Spekulationen offenlässt warum man den Fingerprint nicht darin integriert, Platz genug wäre vorhanden. Ein weiteres Manko, es zieht Fingerabdrücke magisch an und man sollte zwangsläufig ein Microfasertuch mithaben. Dies ergibt sich aber logischerweise durch die Glasummantlung.

Leider hat dieses Modell keinen Klinkenanschluss für Kopfhörer mehr. Glücklicherweise ist aber ein USB Type-C auf Klinken Adapter dabei um eigene Kopfhörer anschließen zu können. Des Weiteren ist der – in das Display integrierte Fingerprint – etwas träge, sodass man des öfteren mit festem Druck das Display entsperren muss. Aber ich gehe davon aus, dass HMD-Global hier noch nachbessert, um auch den Fingerprint optimal nutzen zu können.

Nokia 9 Design

Software

Der Punkt lässt sich äußerst kurz beschreiben: Auf dem Gerät ist das Androide 9 (Pi) vorinstalliert in seiner (fast) reinsten Form. Da das Display auf Fingereingaben sehr gut reagiert, lässt es sich sehr präzise durch das Menü navigieren.

Nokia 9 Software

Display

Das Display ist lichtstark, und der Touchscreen reagiert zielsicher auf jede Finger Eingabe.

  • Größe: 5.9 Zoll
  • Auflösung: 1440 x 2280 px

Display Typ: pOLED – „p“ steht für Plastik Display, das wohl auch in den Google Pixel drei zum Einsatz kommt.

  • HDR10, 450 cd/m2
  • 2.5D Glas

Kamera

Die Hauptkamera besitzt  3 x 12 MP CMOS BSI 2 f/1.82 (RGB) und weitere 2x 12 MP f/1.82 (Monochrom). Die Frontkamera hat dagegen ganze 20 MP (f/1.8). Für meinen Geschmack könnte der Pro-Modus der Kamera noch etwas mehr Einstellungsoptionen bieten, da bin ich von Nokia anderes gewöhnt. Ansonsten überzeugen die fünf Linsen. Einen speziellen und ausführlicheen Testbericht zur Kamera mit Fotos gibt es hier am A1 Blog.

Nokia 9: Foto Test

Aber einige Bilder konnte ich auch schießen: Auch im Makromodus, bei der ich das Motiv ca. zehn Zentimeter vor der Linse hatte.

Nokia 9: Foto Test Makro

Fazit

Auch wenn die Geräte wo Nokia draufsteht, nicht mehr von Nokia selbst hergestellt werden, so sind dennoch ehemalige Nokia-Mitarbeiter unter dem Firmennamen HMD-Global am Werk: Man erkennt deutlich die Hardware-Handschrift bei den Geräten. Die Kanten sind für mein Empfinden eine Spur zu scharf, da wäre ein zusätzliches Cover als Beigabe sicher zu begrüßen gewesen. – Auch wegen der Fingerabdrücke am Glas. Dank Schnellladenetzteil ist das Gerät flott geladen. Auch gibt es keinen SD-Karten Schacht, aber eben satte 128gb internen Festspeicher von dem noch gut 113gb frei verfügbar sind. Ob das ausreichend erscheint, muss jeder für sich entscheiden. Bei der Kamera hoffe ich noch auf ein Software Update, dass mehr Optionen bietet und den fünf Fünf Carl Zeiss Linsen mit PureView gerecht wird. Dann ist das Nokia 9 das ein gutes Allround-Paket.

 

Zum Nokia 9 PureView

Spezifikationen

  • Qualcomm SnapDragon 845 von 2018
  • PureDisplay 6“ pOLED
  • PureView und Carl Zeiss Optik
  • Fingerprint-Sensor im Display integriert
  • Android-Version 9 Pie (AndroidOne)
  • 5x Kameras auf der Rückseite
  • 6GB Ram, 128 GB interner Speicher, keine Erweiterung

Hoffe euch gefällt mein Testbericht zum Nokia 9 PureView, und es ist bei eurer Entscheidungsfindung zu diesem Gerät behilflich! Einen ganz besonderen Dank an dieser Stelle an Esther, Felix und dem A1-Team für das Bereitstellen der Testgerätes Nokia 9 PureView!

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  1. Martin

    So nebenbei, derzeit unterstützt kein Nokia Modell aus dem Hause HMD-Global das VoLTE / VoWIFI (Wifi-Calling), da HMD-Global diese Funktion bis dato nicht durch ein Firmware Update freigeschalten hat ob wohl die Modelle dazu in der Lage wären!.

    Auch werden in den Modellen die SD-Karten „nur“ im FAT32 Format unterstützt, was nur einer Datengröße bis zu 4gb maximal zulässt.
    Dateien die Größer als 4gb sind, bekommen möglicherweise Probleme beim Speicher Versuch!.

    lg. Martin

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