Was man über Roaming (noch) wissen sollte

Weihnachtszeit, Reisezeit! Wie jedes Jahr fahren und fliegen die Österreicher nach den Weihnachtsfeiertagen in ihren wohlverdienten Urlaub. Viele bleiben zum Skifahren oder zum entspannenden Wellnessurlaub in Österreich, aber auch Städte- und Kulturreisen stehen um diese Jahreszeit hoch im Kurs. Und hungrige Sonnenanbeter folgen der Wärme in weit südlichere Gefilde.

Egal wohin die Reise geht: Mit Roaming bist du immer erreichbar

Egal wohin die Reise geht: Mit Roaming bist du immer erreichbar

Nachdem das Smartphone in den letzten Jahren unser ständiger Begleiter – und somit auch auf Reisen – wurde, sollte man immer die möglichen Roaming-Gebühren für das Smartphone im Auge behalten. Auch wenn die Kosten für Roaming in den letzten Jahren bereits drastisch reduziert wurden, ist bis zur geplanten Aufhebung der Roaming-Gebühren im EU-Raum mit 15. Juni 2017 noch Sorgfalt dazu geboten.

Überblick zu Roaming in der EU

Zwischen 30. April 2016 und 14. Juni 2017 gibt es eine Übergangphase, in welcher Mobilfunkbetreiber zusätzlich zum jeweiligen Kundentarif einen gewissen Roaming-Aufschlag verrechnen dürfen. Über die jeweiligen Kosten informiert man sich am besten bereits vorab im Internet auf der Webseite seines Mobilfunkbetreibers, oder auch unterwegs, für A1-Kunden zum Beispiel ganz bequem über die „Mein A1“-App im Menüpunkt „Roaming Informationen“ oder den Mein A1 Desktop-Bereich. Mittels der einfachen Suchfunktion kann man ganz schnell und übersichtlich die anfallenden Kosten an seinem Reiseziel abfragen. Eine genaue Beschreibung der Roaming-Kosten-Abfrage innerhalb des Mein A1 Bereichs, ob im Web oder via App, findet ihr hier.

Die wichtigsten Facts zu den aktuellen Roaming-Vorgaben

Die Taktung erfolgt zu jenen Konditionen, welche der Kunde bei seinem Mobilfunkbetreiber im Inland hat, sollte der Betreiber jedoch einen zusätzlichen Aufschlag verrechnen, dann gelten folgende Regeln:

Abgehende Telefonate: höchstens 30 Sekunden zu Beginn des Telefonats, danach sekundengenaue Abrechnung

Eingehende Telefonate: sekundengenaue Abrechnung

Datendienste: kilobytegenaue Abrechnung

Wichtig: Umleitungen zur Mobilbox innerhalb der EU müssen kostenlos erfolgen, das Abrufen der Mobilbox unterliegt jedoch den gültigen Roaming-Tarifen als aktives Telefonat.

Roaming-Infos bei der Einreise

Bei der Einreise in ein EU- oder Drittland muss man von seinem Betreiber eine entsprechende Info-SMS erhalten, die über jeweils anfallendene Roaming-Kosten und den Romaing-Partner informiert. Jedoch ist es ratsam immer von Hand die Netzanzeige kontrollieren, ob man wirklich im richtigen ausländischen Netz eingebucht ist.

Datennutzung im Ausland

Jetzt sei noch die Obergrenze bei der Datennutzung angesprochen. Man kann bei seinem Mobilfunkbetreiber ein Höchstentgelt für Daten-Roaming festlegen. In der Regel liegt dieses von Haus aus bei 60 Euro, je nach Anbieter können auch alternative Kostenlimits eingestellt werden. Im Fall von A1 kann die Höchstgrenze einfach im Mein A1 Bereich unter dem Punkt „Kostenkontrolle Daten“ angepasst werden. Nach Verbrauch des jeweiligen Limits kann man entscheiden, was weiter zu tun ist – entweder die Kostengrenze erhöhen, oder nichts unternehmen. In diesem Fall werden die Datendienste bis zum Ende der Rechnungsperiode automatisch gesperrt.

Kreuzfahrten und Roaming

Auf Kreuzfahrten sollte man unbedingt auf die Roaming-Kosten achten

Auf Kreuzfahrten sollte man unbedingt auf die Roaming-Kosten achten

Nachdem Kreuzfahrten immer mehr boomen, ist hier noch ein Hinweis für Schiffsreisende: Alle EU-Regelungen gelten NICHT auf Schiffen (und natürlich auch nicht in Flugzeugen)! Auf Kreuzfahrtschiffen und bei Langstreckenflügen werden vom Reiseveranstalter oft eigene Roaming-Netze zur Verfügung gestellt. Die Benutzung dieser Netze unterliegt jedoch nicht der Roaming-Verordnung und es gibt hier auch keine Höchstgrenzen. In der Regel werden in jenen Netzen Kosten von durchschnittlich 4-5 Euro pro Minute Telefonat/SMS und 15-20 Euro pro MB fällig. Wenn man hier nicht aufpasst, können schnell sehr hohe Rechnungsbeträge entstehen.

Gerade in Küstennähe oder im Hafen kann oft ungewollt ein automatischer Wechsel zwischen dem Mobilfunknetz des Schiffes und dem lokalen Mobilfunknetz erfolgen. Am besten die automatische Netzsuche deaktivieren und immer von Hand die Netzanzeige kontrollieren sowie die Datennutzung sperren, da diese bei Smartphones ständig im Hintergrund aktiv ist.

Bestellung von Roaming-Optionen

Ich hoffe dieser Artikel konnte Antworten zu den wichtigsten Fragen zu Roaming beantworten. Wie man sich das passende Roaming-Paket für seinen Urlaub bei A1 bestellen kann und alles Weitere zu Roaming-Optionen von A1 findet ihr unter a1.net/roaming. Zuletzt wünsche ich noch einen erholsamen Urlaub und verlässliches Telefonie -und Datenvergnügen im Ausland!

Ihr habt noch Fragen zu euren Roaming-Kosten und Einstellungen für das Handy? Dann stellt sie doch in unserem Kundenforum und erhält Tipps von anderen Usern. >>Zur A1 Community

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