Galaxy S26 im Hands-On Test - A1 Blog
Mit dem neuen Samsung Galaxy S26 Trio kommt in Sachen Galaxy AI viel neue KI-Power in die Hosentasche. Während alle Augen auf das Galaxy S26 Ultra gerichtet sind, habe ich mir mit dem Galaxy S26 die kompaktere und nicht zuletzt günstigere Variante geschnappt. Warum? Weil so gut wie alle unter One UI 8.5 neu erschienenen KI-Features dort ebenfalls laufen und es auch beim Galaxy S26 viel Neues gibt.
Samsung Galaxy S26 - die wichtigsten Neuerungen in Kürze
Display: von 6,2 Zoll auf 6,3 Zoll gewachsen
Design: dünnstes Samsung Galaxy S Smartphone aller Zeiten - nur 7,2mm dick
Prozessor: im neuartigen 2mm verfahren gefertigter Exynos 2600
Features: Now Nudge, Bixby 2.0, Perplexity
Design: dünnstes Samsung Galaxy S Smartphone aller Zeiten - nur 7,2mm dick
Prozessor: im neuartigen 2mm verfahren gefertigter Exynos 2600
Features: Now Nudge, Bixby 2.0, Perplexity
Galaxy S26 im Test | Erster Eindruck: Wie zu Hause
Nicht nur auf den ersten Blick wirkt das Galaxy S26 ziemlich vertraut: Wer bereits ein Galaxy S25 oder ein Galaxy S24 hatte, wird sich schnell wie zu Hause fühlen. Relativ auffällig ist dann aber doch, wie dünn und leicht es geworden ist. Zusammen mit der sehr zurückhaltenden, eher puristischen Optik sorgt das für mich für einen sehr modern-schicken Eindruck.Dafür sorgen auch das Display bzw. die Inhalte drauf: One UI 8.5 ist nämlich schlicht toll geworden. Alles wirkt rund, flüssig und intuitiv - das neue Ambient Design behandelt die Benutzeroberfläche wie eine Umgebung, die nur dann da ist, wenn man sie braucht. Konkret bedeutet das: App Leisten oder Navigationstasten verschwinden intelligent beim Scrollen und tauchen erst wieder auf, wenn man sie tatsächlich benötigt. Dadurch wirken Unhalte am Display breiter, sauberer und immersiver. Außerdem verliert man das, was man gerade tut, nicht aus dem Fokus. Dazu passt gut, dass das Display nun auf 6,3 Zoll gewachsen ist - nicht viel, aber für meinen Geschmack ist es nun gerade richtig groß.
Power unter der Haube: Der Exynos 2600
In Europa schlägt das Herz der neuen Serie mit dem Exynos 2600. Wir haben uns den Chip bereits im Detail angesehen. Im Hands-On merkt man erst, was das bedeutet: Apps öffnen sich verzögerungsfrei, und die Hitzeentwicklung scheint – dank 2nm-Fertigung – auch bei 4K-Aufnahmen weniger Thema zu sein. Bei hoher Auslastung wird das Smartphone immer noch recht warm, allerdings konnte ich mit freiem Auge keine Einbußen feststellt.Passend dazu habe ich mit dem bekannten 3D Mark Wildlife Test Extreme auch eine 20 Minuten lange High-Performance Benchmark durchlaufen lassen. Zur Orientierung: Das mit dem Snapdragon 8 Elite 5 ausgestattete Honor Magic8 Pro kommt beim selben Test auf 7.334 Punkte und 67,7% Stabilität. Das um mehr als 1mm dünnere Galaxy S26 erhält im besten Durchlauf nur knapp 500 weniger Punkte (6.865) weniger. Bei der Stabilität kommt es auf 44,8 Prozent - recht beachtlich, wenn man die extrem schlanke Bauweise berücksichtigt.
Der innere Kern: Galaxy AI wird proaktiv
Der eigentliche Clou und das, worauf Samsung viel wert legt, sind aber all die Features rund um Galaxy AI. Vorab: Niemand muss die künstliche Intelligenz am Galaxy S26 nutzen: Im Hauptmenü unter dem Punkt Galaxy AI kann jede Art von Assistenz jederzeit deaktiviert werden. Dort kann aber auch eingestellt werden, dass die Dienste zwar genutzt, aber ausschließlich direkt am Gerät laufen sollen. Es gibt dann zwar da und dort Einschränkungen, in Summe kann man aber damit leben.On-Device vs. Cloud: Privatsphäre steht (noch) im Vordergrund
Genrell beschleicht einen ja bei all den Assist-Features immer wieder das Gefühl der Totalüberwachung. Gerade neue Dienste wie Now Nudge zielen ja darauf ab, das Nutzerverhalten kennen zu lernen. Ohne dieses Lernen und das Auslesen von Informationen aus Chats, dem Kalender, etc. hätte diese Funktion ja auch gar keinen Sinn.Samsung betont allerdings, dass sensible Aufgaben wie sämtliche Funktionen von Now Nudge direkt am Gerät ablaufen. Dort sorgt die Personal Data Engine dafür, dass alle Informationen sicher und verschlüsselt direkt im Knox Vault (eine eigene, sichere Zone am Smartphone) gespeichert werden. Es sind vor allem Multimedia Dienste wie das neue Creative Studio, das für seine Berechnungen auf die Cloud zurückgreift. Mehr Informationen dazu hier: samsung.at | Galaxy AI.
Bixby 2.0: Neues Leben für fast vergessenen Assistenten
Wirklich überrascht hat mich der mit neuem Leben erfüllte Assistent Bixby. In den letzten Jahren führte der eher ein Schattendasein, mit dem Galaxy S26 Lineup gibt er ein meiner Einschätzung nach ziemlich gelungenes Comeback.
Wirklich überrascht hat mich der mit neuem Leben erfüllte Assistent Bixby. In den letzten Jahren führte der eher ein Schattendasein, mit dem Galaxy S26 Lineup gibt er ein meiner Einschätzung nach ziemlich gelungenes Comeback.
In meinen Tests zeigte sich, dass er einerseits nun kaum mehr Probleme hat, Gesprochenes zu verstehen. Und andererseits das auch umzusetzen. Im Dialog mit Bixby befahl ich, Termine in den Kalender einzutragen, Routen zu erstellen oder Apps zu öffnen. Ich weiß zwar nicht, ob ich mich jemals daran gewöhnen werde, meinem Handy via Sprachbefehl Kommandos zu geben. Besonders für Personen mit eingschränkten Sinnen oder vermindeter Bewegungsfreiheit sehe ich aber sehr viele Vorteile - es ist schon ziemlich cool, sein Handy nicht mehr in die Hand nehmen zu müssen und es trotzdem zu bedienen.
Neue App: Creative Studio
Mit der S26 Reihe kommt auch einen neue App aufs Smartphone: Samsung Creative Studio. Das ist ein Produkt ganz ähnlich wie Pixel Studio von Google.Allerdings gibt es eine - mir persönlich eher negativ aufgefallene - Einschränkung: Prompts sind auf 100 Zeichen beschränkt. Für das schnelle Erstellen von Stickern wird das wohl reichen, für komplexere Grafikaufträge eher nicht. In Summe ein verspieltes Tool, für "professionelle" Bilderstellung und Bearbeitung würde ich dennoch eher auf Dienste wie Nano Banana von Google zugreifen.
Galaxy S26 im ersten Hands-On | Fazit
Nicht ohne Grund habe ich die Kamera im ersten Hands-On Test kaum benutzt: Im Vergleich zum Vorjahr gibt es hier nämlich keine Änderungen. Was nicht heißen soll, dass sie schlecht wäre: Samsung typisch liefert sie verlässliche Ergebnisse, wenn auch nichts revolutionäres. Die Nachtfotogtrafie wurde dank neuem KI-ISP verbessert. Zum Testen hatte ich bisher aber noch keine Zeit. Beim Galaxy S26 Ultra, das ich mir allerdings noch nicht ansehen konnte, sieht das hingegen anders aus.Beim Galaxy S26 sieht man aber nicht zuletzt gerade durch diesen Umstand, wo Samsungs Fokus bei seinem Lineup liegt: Bei KI und all deren (Fluch und) Segen. Eines muss man Samsung lassen: Bixby wurde tatsächlich spürbar besser. Auch all die anderen Features wirken ausgereift und wenig aufdringlich. Die Frage ist aber, ob ich tatsächlich bereit bin, einen Teil meiner Eigenständigkeit auf ein Smartphone bzw. ein LLM zu übertragen.
Das ist allerdings eine Frage, die nicht nur Samsung betrifft. Bei fast jedem Smartphone- bzw. Techhersteller fahrt der Zug mittlerweile pfeilschnell Richtung AI-Assistenz. Das Galaxy S26-Lineup ist jetzt gerade nur das aktuellste Exempel, viele weitere werden verlässlich folgen.
Abgesehen davon: Das Galaxy S26 ist genau die Art von Smartphone, die man sich von Samsung im High-End Segment erwartet. Sehr solide, modern, inklusive mustergültig hochwertigem Display und mit einer tollen Benutzeroberfläche ausgestattet. Es gibt tatsächlich wenig, das dagegen spricht. Lohnt sich der Umstieg? - Sicher. Vorausgesetzt, du nutzt dein derzeitiges Handy schon länger als 3 Jahre und würdest dich als KI-affin bezeichnen. Denn würde man die AI-Features nicht nutzen, wäre es so als würde man einen Ferrari kaufen und kein einziges Mal Vollgas geben.
Samsung Galaxy S26 Ultra gewinnen
Neugierig auf die neue Samsung Galaxy S26 Reihe? - Zur Feier der neuen Samsung Modelle verlosen wir unter allen A1 Blog Leser:innen ein neuwertiges Samsung Galaxy S26 Ultra. Wer den Überblick zu den neuen Modellen gelesen hat, ist klar im Vorteil :)!


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