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Der A1 Powerline WLAN Adapter: WLAN im ganzen Haus

Hier findest du die Anleitung zur Inbetriebnahme und einen Testbericht zu den Powerline WLAN Adaptern.

Der Testbericht zu den  Powerline WLAN Adaptern könnte eigentlich relativ kurz ausfallen: Ein ausführlicher Test über mehrere Monate hat ergeben, dass die PLC 500 mit WLAN einwandfrei funktionieren und keine Probleme machen. Daher ist hier wohl eine Mischung aus Testbericht und Anleitung zur Inbetriebnahme sinnvoll.

Inbetriebnahme des PLC 500 WLAN

Ausgangs-Situation

Ich habe das Modem im Wohnzimmer stehen und dort PC, A1 Mediabox Recorder, SmartTV und so weiter angeschlossen. Mit einem PLC 650 Adapter-Set habe ich die Verbindung zu meiner zweiten Mediabox im Schlafzimmer hergestellt. Das funktioniert sehr gut. So gut, dass ich jetzt einen Powerline Adapter mit WLAN auch im Kinderzimmer nutzen möchte. Das befindet sich aber von der A1 WLAN Box aus gesehen (umgangssprachlich wird diese auch Modem oder Router genannt) ganz am anderen Ende des Hauses. Und dazwischen ist eine Betondecke, die (soweit ich mich noch an den Hausbau erinnern kann) auch Stahlelemente enthält. Mit WLAN alleine komme ich also nicht gut hin. So ist jedenfalls die klassische Ausgangs-Situation. Meine Wohnung ist zwar nicht unbedingt winzig, kann aber WLAN technisch noch locker von der A1 WLAN Box versorgt werden. Aber das hält mich nicht davon ab, den WLAN Adapter unter realistischen Bedingungen zu testen.

PLC 500 WLAN in Betrieb nehmen und in bestehendes Netzwerk mit zwei PLC 650 integrieren

Ich nehme also den Adapter aus der Schachtel, lasse die Anleitung links liegen (der Test soll ja realistisch sein), stecke ihn in der Küche in eine Steckdose und warte, was passiert. Zunächst einmal nicht viel. Nach einigen Sekunden blinken ein paar der 4 LEDs, schließlich leuchtet dann das ganz linke und das ganz rechte Licht. WLAN ist an und Power auch. Sonst passiert einmal nichts. Warum? Weil die Adapter verschlüsselt miteinander kommunizieren. Ich kann nicht einfach einen „fremden“ Adapter dazuhängen, und fertig. Das ist eine Sicherheitseinrichtung, damit auch nur diejenigen mitsurfen können, die auch dazu berechtigt sind.

Glühbirne

Zu beachten

Einstecken alleine genügt nicht ganz, bestehender Adapter und neuer Adapter müssen „gepaired“ werden

Ich kehre also ins Wohnzimmer zurück und nehme die Anleitung zur Hand. Dort ist ein schönes Haus aufgezeichnet, mit 3 Etagen, das bewundere ich kurz und drehe den Zettel mit der Anleitung um. Bei Punkt 3 wird es interessant. „Aha, Verschlüsselungsknopf“, denke ich. Ich wundere mich ein bisschen, dass in der Anleitung dLAN zur Beschreibung eines Knopfes am Gerät steht und am Adapter aber ein  PLC Button darauf ist. Der Grund hierfür: Unsere Geräte werden vom Marktführer Devolo hergestellt, dieser verwendet die Bezeichnung dLAN, eigentlich ist das eine Marke von Devolo. Diese Bezeichnung wird aber oft synonym für Powerline Verbindungen gewählt (so wie es auch bei Tixo für Klebeband der Fall ist 🙂 ).

Dann wundere ich mich noch einmal kurz. Auf meinem bestehenden Adapter (ein PLC 650er) ist nämlich weder ein PLC, noch ein dLAN Knopf. Jedenfalls nicht auf der Vorderseite. Als alter Fachmann weiß ich, dass Knöpfe gerne an der Seite oder hinten am Gerät versteckt werden, wenn die Front besonders schön aussehen soll.

Schritt 1

Und siehe da, auf der rechten Seite ertaste ich einen Knopf, den ich genau eine Sekunde lang drücke.

Schritt 2

Dann sprinte ich in die Küche und drücke den PLC Knopf am neuen Adapter. Auf beiden Adaptern blinkt die Power LAN – es scheint sich was zu tun. Nach ein paar weiteren Sekunden blinkt die Leuchte mit dem Haus Symbol, schließlich leuchtet sie konstant. Die Leuchte mit dem Ethernet-Symbol leuchtet nicht – das ist aber in Ordnung, denn momentan habe ich dieses nicht angeschlossen. Das konstant leuchtende Haus Symbol bedeutet , dass die beiden Adapter jetzt über die Stromleitung miteinander verbunden sind. Man kann die Adapter auch nebeneinander an zwei Steckdosen stecken und dann in aller Ruhe die beiden Knöpfe drücken. Dieser Vorgang wird auch als „Adapter pairen“ bezeichnet. Danach steckt man sie einfach dort im Haus an, wo man sie braucht.

Schritt 3

Als nächstes denke ich mir „Die WLAN Verbindung muss nun her“ und schaue einmal nach, was mein Laptop so zu den vorhandenen Netzwerken sagt. Und siehe da: Es gibt ein Neues. Dieses wird mit „WLAN – XXXXXX“ (statt XXXX bitte eine elendslange Zahlen – Buchstabenkombination einsetzen, ist bei jedem Adapter anders). Spätestens jetzt erkenne ich: Es wäre kein Fehler gewesen, die Anleitung gleich zur Hand zu nehmen. Bei Punkt 1 der Anleitung steht nämlich WiFi Key (bei uns ist die Bezeichnung WLAN geläufiger, WiFi Key = WLAN Schlüssel). Aber dort steht auch eine leere Zeile mit Stricherln, wo ich den WLAN Schlüssel selbst eingeben muss. Der steht aber auf der Rückseite des Adapters. Ich überlege noch kurz, ob ich mir den Weg in die Küche ersparen kann. Gehe aber dann nach ein paar Minuten noch einmal in die Küche, stecke den Adapter aus und schreibe den Schlüssel ab. Als alter Experte weiß ich, dass Groß – und Kleinschreibung zu beachten ist und ich den Schlüssel sicher verwahren muss. Dann stecke ich den Adapter wieder ein, warte eine Minute und verbinde mich dann mit dem WLAN, indem ich am Laptop das PLC 500 WLAN suche und den WiFi Key eingebe.

Damit ist die Verbindung hergestellt. Man kommt also auch ganz ohne Installations-CD (im Lieferumfang dabei) aus, wenn man will. Mit der Installations-CD lässt sich WLAN allerdings komfortabler einrichten und auch verwalten. Man kann damit die WLAN SSID (Netzwerkname) ändern, und den WiFi Key = WLAN Schlüssel.

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Fazit

  • WLAN Key notieren,
  • PLC Button oder Button seitlich am Adapter zuerst beim bestehenden Adapter 1 Sekunde drücken,
  • dann beim PLC 500 WLAN 1 Sekunde den PLC Button drücken
  • fertig.

Viel einfacher geht´s nicht. Hat man noch keine bestehende Verbindung mit 2 PLC 650 Adaptern, benötigt man einen einzelnen neuen PLC 650, der über LAN mit dem Modem verbunden ist. Das ist dann der bestehende Adapter :-).

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