Galaxy S25 FE im Test - A1 Blog
Mit dem Galaxy S25 FE bringt Samsung so eine Art Wunschkonzert für Fans auf den Markt: Es vereint Tugenden aus der gesamten Samsung Galaxy Reihe in einem Modell. Hier und da mit Aufwertungen, aber auch mit Abstrichen. Mit wenig Mut, aber soliden Eigenschaften. Im Test alles rund um die Fan Edition der Galaxy S25-Reihe.
Samsung Galaxy S25 FE - die wichtigsten Daten im Überblick
Display: 6.7 Zoll AMOLED, 1.080 x 2.340 Pixel = 385 ppi | Bildwiederholrate: 60-120 Hz | max. 1.900 nits, max. 3.000 cd/m² | HDR10+
Kamera: 50 MP Main, 8 MP 3-fach Tele, 12 MP UWW | 8K@24/30fps | OIS | PDAF
Akku: 4.900 mAh, 45 Watt Fast Charging | Qi2 Wireless max. 15 Watt
Haltbarkeit: IP 68 Wasser- und Staubschutz | 7 Jahre Update Garantie
Kamera: 50 MP Main, 8 MP 3-fach Tele, 12 MP UWW | 8K@24/30fps | OIS | PDAF
Akku: 4.900 mAh, 45 Watt Fast Charging | Qi2 Wireless max. 15 Watt
Haltbarkeit: IP 68 Wasser- und Staubschutz | 7 Jahre Update Garantie
Design & Display am Galaxy S25 FE| Tischlein deck dich
Wer Samsung kauft, scheint es zu mögen. Das ist wohl der Hauptgrund, weshalb der koreanische Smartphone Gigant wenig Anlass sah, etwas am Design zu ändern. Es sieht im Prinzip genau so aus wie der Vorgänger Galaxy S24 FE bzw. ist nur um einen Tick größer als das Samsung Galaxy S25+. Überhaupt gibt es zwischen dem Galaxy S25+ und dem S25 FE sehr viele Gemeinsamkeiten: Der Akku, das Kamera-Setup oder das Display ähneln einander fast wie eineiige Zwillinge.Das betrifft natürlich auch das Handling: Es gibt keinerlei Schrägen - das Display ist flach im Rahmen verbaut. Die Einfassung des Displays ist etwas breiter, die Größe mit 6,7 Zoll recht ordentlich. Wer große Smartphones mag, wird das Galaxy S25 FE zu schätzen wissen. Robust ist es darüber hinaus auch: Neben der fast schon obligatorischen IP 68 Zertifizierung wurde der Rahmen aus "verbessertem Armor-Aluminium" gefertigt. Das ist zwar nicht ganz so stabil wie "Armor Aluminium 2" beim Galaxy S25+, sollte sich im Alltag aber trotzdem gut machen.
Beim Display handelt es sich um exakt dasselbe wie im Vorjahr beim Galaxy S24 FE. Wer darin einen Nachteil sieht, kann sich beruhigen: Helligkeit, Kontrast und Augenkomfort waren bereits im letzten Jahr großartig. Insofern wird sich kaum jemand finden, der etwas daran auszusetzen vermag. Das einzige Manko ist für mich die Positionierung des optischen In-Display Fingerabdrucksensors: Samsung hätten den ruhig analog zur S25-Reihe etwas näher zur Bildschirmmitte hin platzieren sollen. Vermutlich gewöhnt man sich bei längerer Nutzung an die Fingerakrobatik, im Test ist mir das aber immer wieder negativ aufgefallen.
Stärker als gedacht | Performance & Ausstattung am S25 FE
An die Top-Leistung der Samsung Galaxy S25 Reihe kann das Galaxy S25 FE beinahe anschließen: Dank Samsungs hauseigenem Exynos 2400 SoC kommt es in Benchmark Tests nur ein wenig hinter dem Galaxy S25+ zu liegen. Allerdings dürfte das Kühlsystem nicht ganz so ausgeklügelt konstruiert sein wie bei seinem Mitstreiter: Nach etwa 10 Minuten unter hoher Last wird es spürbar warm. Für den Alltag bedeutet das nicht viel, da es unter "normaler" Anwendung (Surfen, Messaging, Social Media, YouTube...) so gut wie gar nicht an Temperatur gewinnt.Mit 4.900 mAh ist der Akku ausreichend groß dimensioniert. Via FastCharging ist der in etwa einer Stunde von 0 auf 100 Prozent geladen (45 Watt). Das Galaxy S25 FE beherrscht auch drahtloses Laden mit 15 Watt.
Sehr positiv ist das Updateversprechen, das Samsung seinem Fan Edition Modell gibt: Sie versprechen Updates sowohl für Betriebssystem, als auch Sicherheit für 7 Jahre. Ausgeliefert wird es mit One UI 8 samt Android 16, es werden also sogar Version 15 von One UI und Android 23 im Jahr 2033 darauf laufen. Das ist schon bemerkenswert lange. Da kann man nur hoffen, dass auch die Hardwarekomponenten so lange durchhalten.
Für etwas weniger positiv halte ich die Unzahl an Apps, die ungefragt im Auslieferungszustand auf dem Galaxy S25 FE vorinstalliert sind: Darunter sind Apps wie Temu, Booking, zahlreiche Spiele, etc. Diese Apps können zwar allesamt deinstalliert werden. Dennoch sorgt diese Zwangsbeglückung mit teils fragwürdigen Apps für einen etwas zweifelhaften Eindruck.
Softwareseitig muss man gegenüber der Flaggschiff-Reihe keinerlei Abstriche machen: Das betrifft sowohl den Look-and-Feel, als auch die Ausstattung mit KI-Features. Gespräche können live übersetzt werden und Aufnahmen mithilfe des magischen Radierers ziemlich gut verbessert werden. Via Update wird wohl auch in Zukunft das ein oder andere Feature dazu kommen.
Galaxy S25 FE | Konventionelle Kamera Kost
Am Galaxy S25 FE bekommt man es mit einem gewohnten Kamera-Setup zu tun: Zugpferd ist die 50 Megapixel Hauptlinse, gefolgt von einer 8 Megapixel Tele-Kamera und einer 12 Megapixel Ultraweitwinkel Kamera. Hier gibt es keinerlei Änderungen zum Vorjahr. Im Prinzip also recht ähnlich zu den Unterschieden zwischen dem Galaxy S24 und dem Galaxy S25 - die Verbesserungen an der Hardware sucht man mit der Lupe. Nur die Selfie-Kamera ist von 10 auf 12 Megapixel gewachsen; allerdings wurden hierzu 2 Megapixel mehr auf denselben Sensor gequetscht, bessere Bilder macht das nur bedingt.An sich erfüllt dieses Setup so gut wie jede Lebenslage, in die man mit seinem Smartphone kommen kann. Es entspricht in etwa einem aufgewerteten Galaxy A56. Die Qualität trifft sich mit meinen Erwartungen: Samsung typisch wird vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen häufig der Weichzeichner eingesetzt. Das sieht für Social Media bzw. direkt am Smartphone Display eigentlich immer recht gut aus, auf größeren Monitoren bemerkt man aber leichte Unschärfen und verschwindende Details. Bei Tag und guten Verhältnissen gibt es wenig auszusetzen. Die Tele-Kamera könnte mehr Megapixel vertragen, die Aufnahmen sind aber dennoch recht klar und farblich natürlich.
Samsung Galaxy S25 FE Test | Fazit
Das Galaxy S25 FE entpuppt sich im Test als extrem verlässlicher Langstreckenläufer, der jedoch auf den großen Sprint bei der Innovation verzichtet. Wer auf Design-Experimente verzichten kann und sich an der etwas ungünstigen Position des Fingerabdrucksensors sowie der Wärmeentwicklung unter Volllast nicht stört, bekommt hier Technik auf Flaggschiff-Niveau. Das Display ist über jeden Zweifel erhaben und die Leistung des Exynos-Chips schließt die Lücke zum S25+ fast vollständig – ein Wunschkonzert für alle, die bewährte Samsung-Qualität suchen, ohne gleich zum teuersten Modell greifen zu wollen.
Während die Kamera-Hardware eher solide Hausmannskost als Gourmet-Küche bietet und für Social Media völlig ausreicht, liegt der wahre Wert des Geräts in seiner Langlebigkeit. Mit dem Versprechen von sieben Jahren Updates und vollem Zugriff auf die Galaxy AI Features erkauft man sich vor allem Zukunftssicherheit. Das Galaxy S25 FE ist damit vielleicht nicht das aufregendste Smartphone des Jahres, aber zweifellos eines der vernünftigsten: Ein robustes Gesamtpaket für alle, die ein Smartphone nicht als Statussymbol, sondern als treuen Begleiter für die nächsten Jahre verstehen.

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