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Digitale Transformation des Energiesystems: Chancen für Unternehmen in Österreich

Peak Shaving, Eigenverbrauch & Multi-Market: So optimieren Unternehmen ihre Energiekosten

Die Transformation des Energiesystems ist bereits voll angelaufen. Sie ist der wichtigste Schlüssel für die Klimaneutralität der Europäischen Union, angepeilt für 2050 und Österreichs, das bereits bis 2040 dieses Ziel erreichen will.

Dazu sind zwei wesentliche Aufgaben zu meistern:

  • Eine deutlich höhere Energieeffizienz und
  • eine höhere Produktion an erneuerbaren Energien.
  • Photovoltaik, Solarenergie und Windenergie spielen dabei eine wichtige Rolle.
Doch wie sich 2025 zeigte: Stichwort "Blackout in Spanien" rücken damit auch Themen wie Netzinfrastruktur, Netzmanagement sowie Speichermöglichkeiten immer stärker in den Vordergrund. Denn erneuerbare Energien sind volatil. Die Netze müssen mit deutlichen Ausschlägen bei Produktion und Einspeisung umgehen können. Dazu kommen die Dekarbonisierungsziele durch Umstieg auf E-Mobilität oder Wärmepumpen. All das fordert die Stromnetze, doch genau das kann auch für produzierende Unternehmen ein Problem werden.


Aktiv für Stabilität im Netz sorgen
Netz- und Stromausfälle sind teuer. Produktionsstillstände führen zu Umsatz- und eventuell auch Reputationsverlusten. Daher sind Unternehmen gefordert, sich mit dem Themen Netzinfrastruktur, Energieeffizienz, Eigenenergieverbrauch und vor allem mit Möglichkeiten der Energiespeicherung und Energieabgabe aktiv auseinanderzusetzen. Sie können so einen Beitrag zur Netzstabilität leisten und damit auch die eigene Betriebssicherheit und Produktionsfähigkeit erhöhen. Digitale Lösungen legen die Basis für zukunftsfitte Infrastrukturen, von dezentralen Energiegemeinschaften bis zu Speicherlösungen.

Doch was viele Unternehmen bisher nicht wissen: Sie können, wenn sie es richtig machen, von diesen neuen Herausforderungen im Energiemarkt profitieren, indem sie neue Geschäftsmodelle entwickeln und auf innovative Weise Einnahmequellen erschließen. Allerdings können Betriebe das nachhaltige und hocheffiziente Management von Energieflüssen in der Regel nicht allein bewerkstelligen. Hier kommt A1 ins Spiel: Die A1 Energy Cloud ist ein innovatives Ökosystem, das unterschiedliche Services und Produkte mit intelligenten Speichertechnologien kombiniert und zwar über ein virtuelles Kraftwerk (Virtual Power Plant), das dank neuesten Analysemethoden die Basis für innovative Anwendungen legt. Energiespeicher, Multi-Market-Vermarktung, Energieüberwachung und Verbrauchsmanagement können so aus einer Hand und mit höchster Effizienz und Skalierbarkeit entwickelt werden.

Batteriespeicher als wichtigste Basis
Für alle diese Ansätze bieten gerade Betriebsstandorte enormes Potenzial: Warum nicht die vor Ort in der PV-Anlage oder über kompakte Windenergieanlagen produzierte Energie in den firmeninternen Kreislauf einbringen? Damit das funktioniert, braucht es entsprechende Batteriespeichersysteme (BESS). Diese unterstützen beispielsweise die Lastspitzenkappung („Peak Shaving“).
Dabei wird der Stromverbrauch in Zeiten hoher Lastspitzen gezielt reduziert, indem Energie aus dem Speicher gezogen wird. Das senkt die Netzkosten und entlastet das Stromnetz. Die Reduzierung der Spitzenlasten ist vorallem für industrielle und gewerbliche Abnehmer wichtig, weil Netzentgelte oft von der höchsten Leistungsspitze des Jahres oder des Monats abhängen. Als Beitrag zur Notstrom-Versorgung und zur Sicherheit im IT-System (Backup) leisten BESS ebenfalls wertvolle Dienste. So lassen sich die E-Fahrzeuge des Firmenfuhrparks kostenoptimiert laden oder bei entsprechender Technologie als Zwischenspeicher verwenden („Vehicle-to-Grid“/V2G).

A1 als preferred partner
Durch Speicherung von erneuerbarer Energie und Optimierung des Eigenverbrauchs gewinnen Unternehmen mehrfach:

  • Sie reduzieren ihre Energie- und Produktionskosten,
  • verbessern ihr nachhaltiges Image und
  • erbringen einen wichtigen Beitrag zu CSR-Aktivitäten.
Beispiel: Multi-Market-Vermarktung. Dabei werden neue Erlösquellen, beispielsweise die Vermarktung von Flexibilitäten über Energie-Spotmärkte (Day-Ahead, Intraday) und Regelenergiemärkte, orchestriert durch Vermarktungspartner, erschlossen. Dabei steht A1 mit Erfahrung aus mehr als 10 Jahren in der Digitalisierung der Energiebranche und mit kompetenten Partner:innen zur Seite.

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