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Langsames Internet: Ursachen & Problemlösung

Alle Schritte von A bis Z: Verbindung testen, Router richtig platzieren, Störungen beheben und auf moderne WLAN Standards wie WiFi 7 setzen.

Eine langsame Internetverbindung zu Hause ist im besten Fall nervig: Videos laden ewig, Videocalls ruckeln, Webseiten bauen sich nur zäh auf. Die gute Nachricht: In vielen Fällen kannst du das Problem selbst lösen – oft mit nur wenigen Handgriffen. Hier erfährst du:
 
  • wie du prüfst, ob dein Internet wirklich zu langsam ist
  • welche typischen Ursachen es für langsames Internet gibt
  • was du bei WLAN Problemen konkret tun kannst
  • wann sich ein neues Modem, WiFi 7 oder Mesh WLAN lohnt
  • wie dir der A1 Störungs-Assistent bei Problemen hilft

1. Schritt: Ist dein Internet wirklich langsam? - Richtig messen!

Wenn dir deine Bandbreite subjektiv langsam vorkommt, solltest du sie objektiv messen. Denn: Bevor du etwas änderst, solltest du wissen, wie schnell deine Verbindung tatsächlich ist. So testest du korrekt:
 
  • Direkt vebinden: Verbinde deinen Laptop oder PC direkt per Netzwerkkabel mit dem Modem/Router. WLAN kann das Ergebnis verfälschen (z. B. durch Funkstörungen).
  • Andere Geräte trennen: Trenne, wenn möglich, andere Geräte kurz vom WLAN oder stelle sicher, dass niemand gerade streamt, große Downloads macht oder Online-Games spielt.
  • Speedtest durchführen:  Nutze einen zuverlässigen Speedtest (z. B. den deines Providers). Du bekommst mit den Werten für Download, Upload und Ping (Latenz) drei Zahlen, die dir Aufschluss zur Qualität der Verbindung geben.
  • Mehrmals testen: Führe mehrere Tests zu unterschiedlichen Tageszeiten durch. In der Abendspitze (Streaming-Zeit) kann die Geschwindigkeit etwas niedriger sein.
Wichtig: Vergleiche die gemessenen Werte mit der bis zu-Geschwindigkeit deines Tarifs. Durch technische Gegebenheiten wird diese oft nicht zu 100 % erreicht – relevant ist, ob du deutlich darunter liegst.

2. Liegt eine Störung vor? - A1 Störungs-Assistent nutzen

Wenn die Werte deutlich zu niedrig sind oder das Internet komplett ausfällt, kann eine Störung vorliegen.Für A1 Kund:innen ist der schnellste Weg der A1 Störungs-Assistent. 
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Kein Internet oder TV? Der A1 Störungs-Assistent hilft weiter

Er erkennt viele Probleme automatisch und führt dich Schritt für Schritt durch die Fehlerbehebung. Er kann:
 
  • Modem neu starten
  • Leitungswerte checken
  • WLAN Kanal prüfen und wechseln
  • bekannte Störungen in deinem Gebiet anzeigen

3. Langsames WLAN vs. langsames Internet: Der Unterschied

Ein essentieller Punkt ist immer: Ist tatsächlich dein Internet Anschluss langsam? Oder doch "nur" dein WLAN? Hier handelst du am besten nach dem Ausschlussprinzip: 
 
  • Wenn dein Internet per LAN-Kabel schnell, aber per WLAN langsam ist: Problem liegt im WLAN (Funk, Reichweite, Störungen).
  • Wenn dein Internet sowohl per LAN als auch per WLAN langsam ist: Problem liegt eher beim Anschluss, Tarif, Modem oder beim Provider.

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4. WLAN optimieren: Router richtig platzieren

Oft liegt das Problem bei langsamen Internet oder Funktstörungen am Standort deines Routers. Der sollte nämlich möglichst exponiert auf einer freien Fläche stehen. Also nicht:
  • versteckt im Abstellraum oder in einem Kasten
  • am Boden
  • direkt neben einer Mikrowelle, Fernseher, Babyphone oder großen Metallflächen
Wände, Decken, Beton und Stahl sind WLAN-Killer. Wenn dein Router in einem Eck der Wohnung steht und du im anderen Eck surfst, ist langsames WLAN vorprogrammiert.
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A1 WLAN Box: Starkes WLAN durch die richtige Platzierung

Für ein besseres Signal solltest du den Router erhöht, am besten auf einer Kommode oder einem Regal platzieren. Außerdem in jenem Zimmer, in dem du das Internet am häufigsten nutzt bzw. zentral in der Wohnung.

5. Stöfaktoren im WLAN: Nachbarn, Geräte, Kanäle, Frequenzen

WLAN nutzt hochfrequente elektromagnetische Wellen zur kabellosen Datenübertragung. Diese Wellen können auf vielfältige Weisen gestört werden: Durch Nachbar WLANs, Funklautsprecher, Mikrowellen, Babyphones, etc. Zur Reduzierung dieser Störeinflüsse gibt es mehrere Lösungsansätze: 
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Waschmaschine, Mikrowelle & Co.: Die 7 häufigsten Störquellen für dein WLAN

  • WLAN-Kanal: WLAN funkt auf unterschiedlichen Kanälen. Am besten ist es, den Router autonom  den "freiesten" wählen zu lassen. In den meisten Fällen ist diese Option am Router bereits ausgewählt. Über den Internet Optimizer in der Mein A1 App kannst du ebenfalls den WLAN Kanal wählen.
  • WLAN Frequenzband: 2,4 und 5 GHz sind die zwei Hauptfrequenzbänder für WLAN. Für die Nutzung zu Hause (vor allem im dicht bebauten Gebiet mit vielen WLAN Netzen) ist in den meisten Fällen das 5 GHz Band besser geeignet: Es ist weniger störanfällig und erlaubt höhere Bandbreiten (hat aber eine geringere Reichweite).
  • WiFi Standard: Ein höherer WiFi Standard bedeutet in der Regel bessere Bandbreite, Effizienz und Reichweite. Derzeit ist WiFi 7 das Maß aller Dinge: Für schnelles WLAN sollte man sich also einenRouter besorgen, der diesen Standard unterstützt.
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WiFi 7: Die nächste Generation des WLAN erklärt

6. Zu viele Geräte im Netz: Bandbreitenmanagement

Heimnetze sind schnell voll: Smartphones, Laptops, Smart TVs, Tablets, Konsolen, Smart Home, Sprachassistenten, Kameras usw. Wenn alle gleichzeitig streamen, Downloads ausführen, Online-Games spielen oder Videokonferenzen halten, ist die Bandbreite schnell ausgereizt – vor allem bei Tarifen mit geringerer Geschwindigkeit. Hier helfen folgende Tipps:
  • Automatische Updates (z. B. von Konsolen oder PCs) möglichst in die Nacht verschieben.
  • Wenn möglich, stationäre Geräte per LAN-Kabel verbinden (Smart TV, Konsole, Desktop-PC).
  • Prüfen, ob alle Geräte im Netz wirklich gebraucht werden – eventuell alte, ungenutzte Geräte trennen.

7. Router Neustart und Firmware Update

"Did you try to turn it off and on again?". Einer der bekanntesten Sprüche aus der IT-Welt trifft natürlich auch auf langsames Internet zu. Aus- und einschalten klingt zwar simpel, hilft aber oft mehr als du denkst. Router laufen meist rund um die Uhr und können sich verschlucken. Ein Neustart löscht den Zwischenspeicher und kann Probleme mit der Performance beheben.
Firmware Update: Je aktueller die Firmware, desto weniger Probleme. In den Einstellungen deines Routers solltest du prüfen, ob die Firmware aktuell ist. Viele Provider spielen Updates automatisch ein – falls nicht, lohnt ein Blick ins Web-Interface.

8. WLAN mit Mesh erweitern: Vor allem in größeren Wohnungen

Bei großen Wohnungen/Haushalten reicht das WLAN Signal oft nicht aus, um alle Räume zu versorgen. Hier ist Mesh die mit Sicherheit beste Lösung: Mehrere Access Points bilden ein gemeinsam gesteuertes Netz. Geräte wechseln automatisch zum stärksten Punkt – ideal für Häuser oder große Wohnungen.
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A1 Mesh WLAN Set Test: Auspacken, anstecken, fertig!

9. Endgeräte: Manchmal ist das Handy oder der Laptop das Problem

Langsames Internet fühlt sich am Smartphone oder Laptop an – aber manchmal liegt es gar nicht an der Leitung oder Router, sondern am Endgerät selbst. Gründe dafür gibt es viele:
  • sehr alte WLAN-Chips, die nur langsame Standards unterstützen
  • veraltetes Betriebssystem
  • Viren oder Malware
  • im Hintergrund laufende Apps/Programme, die die Leitung auslasten
  • schwacher Akku (manche Geräte drosseln dann ihre Leistung)

10. Dein Tarif - reicht deine Bandbreite noch?

Unser Nutzungsverhalten hat sich stark verändert: Ultra-HD Streaming, große Cloud-Backups, Homeoffice, Online-Gaming, Smart Home – all das frisst Bandbreite. Stell dir folgende Fragen:
 
  • Wie viele Personen nutzen den Anschluss?
  • Wie viele Geräte sind durchschnittlich online?
  • Welche Anwendungen laufen regelmäßig (4K Streaming, Videocalls, Gaming…)?
Wenn du einen älteren Tarif mit geringer Bandbreite hast, kann ein Upgrade sinnvoll sein. Am besten siehst du einfach unter deinen Angeboten auf A1.net nach, ob ein Upgrade möglich ist.

Fazit: Schritt für Schritt zum schnellen Internet zu Hause

Langsames Internet zu Hause hat viele mögliche Ursachen – vom schlecht platzierten Router über Funkstörungen bis hin zu einem nicht mehr zeitgemäßen Tarif. Wenn du strukturiert vorgehst, findest du die Ursache meist schnell:
  • Richtig messen
  • Störungen prüfen (z. B. mit dem A1 Störungs-Assistent)
  • WLAN optimieren (Standort, Frequenz, Kanal, Mesh)
  • Geräte und Hintergrundaktivitäten checken
  • Tarif und Anschluss auf Aktualität prüfen
Mit moderner Technik wie WiFi 6 oder WiFi 7, einer guten WLAN-Abdeckung und einem passenden Internet-Tarif bist du für Streaming, Gaming und Homeoffice bestens gerüstet.
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