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"Anaconda": Jetzt in der A1 Videothek

Die berüchtigste Schlange der Filmgeschichte kehrt auf die Kinoleinwand zurück. Ist das Combeback gelungen?

DIE Schlange kehrt zurück…

Blicken wir auf das Kinojahr 2025 schlängelt sich ein roter Faden durch die Kinosäle: Erfolgreiche Fortsetzungen. Egal ob Remake, Reboot, Prequel oder Sequel: Vielen Geschichten wird neues Leben eingehaucht.
In diesem Fahrwasser kehrt nun eine alte Bekannte zurück: „Anaconda“.

Im Jahr 1997 versetzte die Schlange Jennifer Lopez, Ice Cube, Owen Wilson und Jon Voight in Angst und die Filmfreunde in lächelnden Schrecken. Der Film avancierte schnell zu einem unterhaltsamen „Guilty Pleasure“ und zog einige Fortsetzungen nach sich, die den Trash Faktor ordentlich nach oben schraubten, David Hasselhoff inklusive.

Dieses Reptil bleibt aber unkaputtbar und schaffte es nach fast 30 Jahren wieder zurück auf die große Leinwand.

 

 

Träume in der Traumfabrik Hollywood

„Anaconda“ aus 2025 ist der Teil der Franchise, der sogar ernsthafte Themen anschneidet und einige Metaebenen gelungen in einer Komödie verpackt. Ebenso entzieht sich der Streifen den oben genannten Kategorisierungen, denn ob es jetzt ein Remake, Reboot oder Sequel ist, wird nicht ganz greifbar.

Auf jeden Fall ist es eine Liebeserklärung an das Original, welche bewusst den Schritt von der oftmaligen unfreiwilligen Komik der Vorgänger zum freiwilligen Humor beschreitet, was mit dem großartigen Cast fast ein Muss ist.

Jack Black, Paul Rudd, Steve Zahn beherrschen das Lachmuskeltraining des Publikums seit Jahrzehnten und Thandiwe Newton hat sichtlich Spaß, einmal in eine komödiantische Rolle zu schlüpfen.

Die Rahmenhandlung von „Anaconda (2025)“ ist schnell skizziert:

4 Freunde werden durch die Geburtstagsfeier Doug McCallister (Jack Black) wieder vereint und kommen zur Erkenntnis, dass ihr Dasein maximal ein „B oder B+ Leben“ ist. Während sie sich einen alten, in Jugendzeiten selbst gedrehten Film ansehen, wird eine Idee geboren:
Sie wollen ihren Lieblingshorrorfilm „Anaconda (1997)“ mit Doug als Regisseur, Kenny (Steve Zahn) als Kameramann und Griff (Paul Rudd) & Claire (Thandiwe Newton) als Schauspielerduo neu drehen, da Griff die Rechte für den Stoff besitzt. Nach etwas Zögern plündern sie ihre Sparbücher und machen sich auf in Richtung Dschungel, um das legendäre Monstrum wieder zum Leben zu erwecken.

Mehr möchte ich an dieser Stelle von der Handlung nicht verraten, aber es versteht sich von selbst, dass dieser einfache Plan in völligem Chaos endet.

Exemplarisch dafür ist meine Lieblingsszene des Films, die Kultpotential besitzt:
Jack Black, der für seine extrovertierte Mimik und seine modulare Stimme in seinen Filmen und seiner Band bekannt ist, wird von der Anaconda verspeist, aber recht bald wieder ausgespien. Von seinen Freunden gefunden und für tot gehalten, präparieren sie ihn mit einem toten Schwein am Kopf und einem Hörnchen im Mund als Ablenkung für das gefährliche Reptil und lassen ihn zurück. Allerdings sind weder Black, noch das Schwein tot. Beide fliehen aberwitzigen aneinandergeklebt vor dem hungrigen Kriechtier.

Der Film funktioniert vordergründig als brachiale Komödie mit einem Schuss Horror, doch wie vorhin erwähnt, schneidet der Film auch tiefgründigere Themen an. Gerade Filmfreunde mit dem Alter von 35+ werden einiges aus ihrem eigenen Umfeld wieder erkennen. Während junge Menschen ihre Träume träumen, sind es später nur wenige, die ihre Träume auch leben. Viele begraben nach und nach ihre Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte und für einige Unglückliche gibt es ein böses Erwachen.

Die Charakteren des Films sind im Verlauf der Handlung auf der Suche nach Motivationen, die ihre Charaktere in der diegetischen Welt ihres Remakes anspornen sollen.

Bei „Anaconda (2025)“ von Tom Gormican hingegen sind die Motive einfach zu erkennen: Es ist ein Hoch auf die Freundschaft und das manchen Träumen Leben eingehaucht werden muss, auch wenn es Hürden zu überwinden gilt. 

Die Schlange kehrt also zurück und mit dieser Komödie hat sie eine Menge Spaß im Gepäck.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Schauen
Euer Philipp

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