Mobil vs. Fix: Welches Internet passt zu mir?

Bei der Anschaffung eines Internetzugangs für die eigenen vier Wände stellen sich oft viele Fragen. Eine der ersten ist, ob man sich für fixes oder mobiles Internet entscheidet. Beide Optionen haben natürlich Vor- und Nachteile. Und genau die schauen wir uns in diesem Artikel genauer an!

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Das Wichtigste in KĂĽrze | Unterschied zwischen mobil und fix

Einfach gesagt werden bei einem fixen Internet-Anschluss Daten über ein Kabel übertragen. Dieses endet in deinem Zuhause. Das Signal kannst du entweder direkt mit einem LAN-Kabel oder mittels WLAN für all deine internetfähigen Geräte nutzen.

Wenn du hingegen mobiles Internet nutzt, werden Daten drahtlos über das Mobilfunknetz von A1 übertragen. Dies geschieht mittels Funkwellen und Sendemasten, benötigt wird dafür eine SIM-Karte. Wahrscheinlich kennst du die in erster Linie von deinem Smartphone, aber auch das A1-Cube Internet benötigt solch eine SIM-Karte. Diese liegt direkt im Gerät, welches du von A1 bekommst. Durch den Cube entsteht ein WLAN-Netzwerk, in das du dich mit deinen internetfähigen Geräten einloggen kannst.

Die Technologie hinter fixem Internet

Am Anfang des Internets stand das Kupferkabel (=DSL, Digital Subscriber Line). Dieses war ursprünglich nur für Telefonie gedacht. Heute werden darüber aber auch Daten für das Internet übertragen. Grundsätzlich gilt für Kupferkabel: Je kürzer der Leitungsweg, desto höher die mögliche Internet-Geschwindigkeit.

Die aktuell schnellste Form der Datenübertragung ermöglicht Glasfaser. Und genau diesen Ausbau der digitalen Infrastruktur treibt A1 bereits seit Jahren sukzessive voran. Dabei werden die bestehenden Kupferleitungen laufend durch moderne Glasfaserleitungen ersetzt. Ganz ohne Kupfer kommt man aber auch mit Glasfaser-Technologie nicht aus: Denn für die sogenannte „Last Mile“ – also das letzte Verbindungsstück, das einen Haushalt an das Glasfasernetz anschließt – braucht es nach wie vor ein Kupferkabel. Für die Distanz der Glasfaser zur Wohneinheit wurden verschiedene Kürzel geprägt. „FTTH“ (= Fiber To The Home) bezeichnet so etwas wie den Goldstandard unter den Anschlussarten, denn hier wird die Glasfaser bis zur Wohnung bzw. ins Haus hinein verlegt. Wenn du mehr über die Funktionsweise erfahren möchtest, empfehlen wir dir unseren Artikel auf #ConnectLife.

Vor- und Nachteile von fixem Internet

Fixes bzw. Festnetz-Internet gilt als besonders stabil und störungsfrei. Die Bandbreite (= gibt an, wie viele Daten gleichzeitig übertragen werden können) muss außerdem nicht mit anderen Nutzer:innen geteilt werden. Dadurch ist auch der schnelle Up- und Download von großen Datenmengen möglich, weshalb sich Festnetz-Internet ideal für datenintensive Tätigkeiten wie Streaming, Gaming oder Videocalls eignet. Auch um das verbrauchte Datenvolumen muss man sich keine Sorgen machen: Denn in den Tarifen von A1 gibt es kein Datenlimit!

Einer der größten Nachteile an Festnetz-Internet ist allerdings die Abhängigkeit vom Grad des Netzausbaus. Denn selbst der beste Tarif bringt nichts, wenn die technische Infrastruktur in deinem Wohngebiet (noch) nicht vorhanden ist. A1 baut zwar stetig aus, dennoch solltest du dies bei der Wahl deiner Technologie unbedingt berücksichtigen. Welches Internet an deinem Standort verfügbar ist, kannst du übrigens auf a1.net prüfen.

Die Technologie hinter mobilem Internet

Webcube, Netcube oder einfach nur Cube: Ein und dasselbe Produkt kann viele verschiedene Namen haben. Wie bereits erwähnt benötigst du für mobiles Internet eine SIM-Karte im Gerät. Das Signal kann mit verschiedenen Techniken übertragen werden: 2G, 3G, 4G und 5G. Das „G“ steht übrigens für die jeweilige Mobilfunk-Generation. Der Unterschied liegt primär in der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Die folgenden Standards werden unterschieden:

  • UMTS (3G) macht DatenĂĽbertragungen von bis zu 42 Mbit/s möglich.
  • LTE (4G) steht fĂĽr „Long Term Evolution“. Entscheidest du dich dafĂĽr kannst du je nach Tarif Geschwindigkeiten bis zu 150 Mbit/s erreichen.
  • 5G ist die Weiterentwicklung von LTE. Mit einem 5G Cube-Tarif kannst du einen Internetspeed von bis zu 500 Mbit/s erreichen.

Vor- und Nachteile von mobilem Internet

Einer der größten Vorteile eines Netcubes ist es, dass du bei der Verwendung nicht an einen Standort gebunden bist – du kannst dein mobiles Internet überall in Österreich verwenden, vorausgesetzt, du hast Empfang. Die Abdeckung der mobilen Infrastruktur kannst du übrigens hier abrufen. Die Herstellung ist denkbar einfach: Anstecken und lossurfen lautet die Devise! Zudem ist das mobile Internet meist etwas günstiger zu haben als fixes. Aber Achtung: Dein Webcube wird durch Umgebungsfaktoren, bauliche Gegebenheiten wie dicke Wände, Funkschatten und Wetterbedingungen im Allgemeinen stärker beeinflusst als Festnetz-Internet. Hinzu kommt, dass alle Nutzer:innen einer Mobilfunkzelle sich deren Bandbreite teilen. Wenn also sehr viele Personen in der gleichen Zelle sind, kann das Auswirkungen auf deinen Internet-Speed haben.

Best of Both: Hybrides Internet

Hybrid-Technologie ist wie der Name bereits vermuten lässt eine Kombination aus Festnetz-Internet und mobilem Internet. Ein Hybrid-Modem hat also sowohl ein Kabel für Festnetz-Internet als auch eine SIM-Karte für mobiles Internet. Die Basis für hybrides Internet bildet das Festnetz. Wenn du gerade besonders schnelles Internet brauchst, schaltet das Hybrid-Modem automatisch die SIM-Karte dazu – du erhältst sozusagen einen Geschwindigkeits-Boost durch mobiles Internet. Du interessierst dich für hybrides Internet? Auf Basis deiner Adresseingabe auf a1.net wird dir hybrides Internet automatisch vorgeschlagen, sofern es an deinem Standort verfügbar ist.

Du hast noch Fragen zur Technologie, deinem Modem bzw. Webcube oder möchstest sonst irgendetwas zum A1 Internet wissen? In der A1 Community bist du richtig!

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