AirTags: Mit dem iPhone die Geldbörse finden

Jemand hat seine Geldbörse auf der Parkbank verloren

Verlegt, verloren, vermisst: Wer Schlüssel, Rucksack oder Fahrrad sucht, dem steht schnell der Angstschweiß auf der Stirn. Mit den AirTags von Apple kannst du sie kinderleicht orten.

AirTags sind kleine Jetons aus Metall und Plastik, gespickt mit einer Knopfbatterie. Du kannst sie mit deinem iPhone verbinden und dann an Gegenständen anbringen, sodass du immer ihre Position kennst.

AirTags | In der Nähe suchen und finden

So klein kann die Wohnung gar nicht sein, dass der Schlüsselbund nicht in einer Hosentasche, zwischen den Polstern des Ohrensessels oder im Hundekörberl verschwindet. Verknüpfe dein AirTag einmalig mit dem iPhone, versieh es mit einem Namen („Wohnungsschlüssel“, „Rote Geldbörse“) und schon wird dir der Standort in der „Wo ist?“ App angezeigt. Nun kannst du das AirTag einen Ton abspielen lassen oder dich mittels Ultrabreitband-Technologie (verfügbar ab iPhone 11) am Display bis auf ein paar Meter heranlotsen lassen.

In der „Wo ist?“ App verbindest du dein AirTag

AirTags | Die verlorene Geldbörse zurückbekommen

Was aber, wenn du den gesuchten Gegenstand im Zug vergessen hast oder die Geldbörse unterwegs aus der Tasche gefallen ist? Markiere es in der „Wo ist?“ App als „verloren“. Das AirTag selbst verfügt über keine Internet- oder GPS-Verbindung, aber über das Netzwerk aller iPhones, iPads und Apple Watches, die daran vorbeispazieren. Dadurch kannst du den zuletzt gesendeten Standort der Geldbörse erkennen und auf Wunsch einen Ton abspielen. Bückt sich nun eine Passantin nach deiner Geldbörse und hält sie in die Nähe eines NFC-fähigen Smartphones, wird sie über deine „Vermisstenanzeige“ und deine Kontaktmöglichkeit benachrichtigt.

AirTags | Verfolgungsschutz

Gibt es auch eine Kehrseite? Tracking-Sensoren könnten natürlich auch missbräuchlich verwendet werden, um Personen zu stalken oder deren Autos zu verfolgen. Um das zu vermeiden, wirst du auf deinem iPhone benachrichtigt, wenn ein AirTag deinem Weg längere Zeit folgt und dessen Besitzer außer Reichweite ist. Heißt: Bei einer Zugreise mit anderen Passagieren bekommst du keine Benachrichtigung von fremden AirTags. Erst, wenn jemand seinen Rucksack mit AirTag liegen lässt oder den AirTag in dein Gepäck schmuggelt und den Zug verlässt, wirst du darauf hingewiesen. Das gilt auch für Android-Geräte. Allerdings dauert hier die Meldung laut Erfahrungsberichten deutlich länger.

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AirTags | Alles über die Batterie

AirTags werden mit einer gewöhnlichen Knopfbatterie betrieben. Diese hält rund ein Jahr lang. Zu wie viel Prozent sie noch geladen ist, kannst du dir auf dem iPhone anzeigen lassen. Du bekommst außerdem einen Hinweis, wann es Zeit für einen Batteriewechsel ist.

AirTags | Dafür sind sie praktisch

Die folgenden Dinge sind eine naheliegende Nutzung für die AirTags – vielleicht willst du aber auch dein Segelboot damit versehen. Mit verschiedenem Zubehör wie Anhängern oder Bändern kannst du sie sicher befestigen. Bei Gegenständen, die ein attraktives Diebesgut sind, solltest du sie eher unscheinbar und versteckt anbringen. AirTags sind übrigens vor Spritzern, Wasser und Staub geschützt.

  • Schlüssel
  • Geldbörse
  • Handtasche, Rucksack
  • Reisegepäck
  • Elektronikgeräte wie Kameras, Laptops, AirPods
  • Musikinstrumente
  • Fahrrad, E-Bike, Motorrad, Auto
  • Sportausrüstung
  • Haustiere

AirTags | Datenschutz

Apple betont, dass das AirTag selbst keine Ortungsdaten speichert und auch die Standortermittlung via fremder Apple Geräte so erfolgt, dass keine Informationen über dein AirTag preisgegeben werden. Alle Details kannst du direkt bei Apple nachlesen.

Unser Fazit: Wer schusselig ist, mit wertvollem Gepäck unterwegs ist und vielleicht sogar mehrere Produkte aus der Apple Welt nutzt, wird mit den AirTags Freude haben.

Wie stehst du zum neuen iPhone 13? Wolfi hat für uns das iPhone 13 Pro getestet und weiß so einige Upgrades aufzuzählen.

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