LG G7 ThinQ: Das Top-Smartphone von LG im Test

Das LG G7 ThinQ ist das neueste Top-Smartphone von LG und verspricht den Einsatz von künstlicher Intelligenz AI: Performance-mäßig lässt das Smartphone kaum Wünsche offen. Der koreanische Hersteller lässt auch in Sachen Sound und Kamera nichts anbrennen. Was das Klangerlebnis so außergewöhnlich macht, liest du im A1 Blog Test. 

Lesedauer: ca. 5 Minuten | Die wichtigsten Eigenschaften im Überblick: Boombox-Lautsprecher, AI Cam, elegantes Design mit Notch, aktuell leistungsstärkster Prozessor, 3.000 mAh Akku

LGs neuestes Flaggschiff LG G7 ThinQ: Mit AI Dualkamera und Boombox-Lautsprecher

Alle Infos zum LG G7 kurz & prägnant:
Der Boombox-Lautsprecher des LG G7 ThinQ bietet ein atemberaubendes Klangerlebnis und die 16 Megapixel Dualkamera überzeugt mit AI Technologie. Das extra helle Display ermöglicht das Ablesen von Inhalten auch unter direkter Sonneneinstrahlung. Unglaublicher Sound, beeindruckende Kamera und extra helles Display – Das LG G7 ThinQ ist ein absolutes Top-Smartphone.

Design

Das Smartphone des koreanischen Herstellers liegt mit seinen abgerundeten Kanten sehr gut in der Hand. Das LG G7 ThinQ punktet mit einem randlosen und modernen Design inklusive kleiner Einkerbung am oberen Bildschirm, der sogenannten Notch. Dieser sorgte in der Vergangenheit schon für Kontroversen. LG hat dazu über 1.000 Nutzer in verschiedenen Ländern befragt, die sich diesem Design-Element positiv eingestellt waren. Aber keine Panik: Notch-Ablehner können diesen im Handumdrehen ausblenden, indem die Bereiche links und rechts davon schwarz oder andersfarbig eingefärbt werden. Ich persönlich finde es ansprechend und finde es wirkt sehr modern.

Auf der Rückseite hat LG die Kritik am Vorgänger Modell berücksichtigt. Was beim G6 ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite inklusive Ein-Aus-Schalter war, dient nur mehr als Fingerabdrucksensor. Der Ein-Aus-Schalter befindet sich an der Seite des Smartphones. Neben dem Ein-Aus-Schalter und der Lautstärkenregulierung befindet sich ein weiterer Button am Rand des Smartphones. Der Google Assistent Key ermöglicht einen schnellen Zugang zum Google Assistent. Damit hat LG, wie ich finde, ein praktisches und gelungenes Feature geschaffen.

Display

Egal ob beim Wandern, im Schwimmbad oder beim Picknicken: Da das Display eine Helligkeit von bis zu 1000Nit (laut LG doppelt so hoch als bei anderen Smartphones) hat, lassen sich Inhalte jederzeit gut ablesen – auch bei direkter Sonneneinstrahlung. Zudem ist das Display im Vergleich zum Vorgänger bis zu 30% energiesparender, was bei dem eher schwächeren Akku Gold wert ist, aber dazu kommen wir noch. Dank diverser Anzeigemodi kann der Nutzer das Display auf seine individuellen Bedürfnisse hin anpassen.

Das Display ist 6,1 Zoll groß und hat eine hohe Auflösung von 3120 × 1440 Pixeln. Das Display ist mit einem Seitenverhältnis von 19,5:9 selbst im Vergleich zu anderen aktuellen Smartphones eher länglich gehalten. Anders als die meisten Top-Smartphones verwendet LG ein IPS-Panel und kein OLED-Display. IP hat unter anderem den Nachteil, dass es dicker ist als ein OLED-Display. In der Darstellung ist das IPS-Display des LG G7 ThinQ weniger intensiv bei den Farben und nicht so kontrastreich. Auch die schwarzen Flächen sind nicht so pechschwarz wie bei OLED-Displays- Wirklich auffallend ist das aber erst bei hoher Bildschirmhelligkeit, die Blickwinkelstabilität ist aber dafür ausgezeichnet.

Ausstattung

Technisch ist das LG G7 ThinQ auf der Höhe der Zeit. Unter dem eleganten Design werkt Qualcomms aktuell schnellster Handyprozessor Snapdragon 845. Beim G6 verwendete LG statt des damals aktuellen Snapdragon 835 den Vorgänger 821, was zu Kritik geführt hatte. Der Chip arbeitet mit vier GB RAM, dazu gibt es 64 GB Onboardspeicher. Fast schon eine Seltenheit ist der micro-SD-Slot des G7. Damit ist es möglich den Speicherplatz um bis zu zwei Terabyte zu erweitern. Alle, die noch nicht auf den Trend der Bluetooth-Kopfhörer aufgesprungen sind, können aufatmen: Mit dabei ist auch eine 3,5-Klinkenbuchse für den Anschuss konventioneller Kopfhörer. Übrigens auch extremen Bedingungen hält das Smartphone stand: Das Gehäuse des G7 ist wasser- und staubdicht nach IP68-Standard.

Software & Features

Generell finde ich das Menü des LG G7 ThinQ elegant, übersichtlich und sehr intuitiv. Das Standard-Theme ist schlicht und einfach und macht einen hervorragenden Eindruck. Von der Seite gibt es absolut nichts zu meckern. Auf Seitens der Software läuft das LG G7 ThinQ mit Android Oreo 8.0 und LGs eigener Oberfläche und liefert alle gängigen Features. Auch neue Features sind mit an Bord: Augmented-Reality-Sticker, wie man sie beispielsweise von Snapchat kennt, sind dabei. Dazu gibt es nun auch einen Porträtmodus mit einstellbarer Hintergrundunschärfe. Als Sprachassistent dient der Google Assistent.

Auch eine Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones ist möglich. Doch Achtung: Wenn hier nicht die erweiterten Gesichtserkennung aktiviert sind, kann das Smartphone durch ein Foto entsperrt werden. Das hat in meinem Test leider ohne Probleme funktioniert. Also besser ein paar Millisekunden länger auf die Entsperrung des Bildschirms warten, als das Smartphone von einem Selfie entsperren lassen.

Kamera

Für ansehnliche Fotos sorgt eine Dualkamera mit zwei 16 MP-Sensoren, wobei einer einen Weitwinkel von 107 Grad bietet. Mit Blendenspezifikationen von f/1.9 und f/1.7 gelingen auch bei schlechten Lichtverhältnisse noch gute Fotos. Die Frontkamera bekommt mit ihren 8 Megapixeln auf jeden Fall scharfe Selfie-Aufnahmen hin. Auch bei der Frontkamera ist eine Weitwinkel-Aufnahme möglich – ideal für Gruppenfotos.

Wie auch bei der Konkurrenz von Samsung und Huawei wurde eine künstliche Intelligenz „Thinq AI“ im Smartphone eingebaut. Die AI Cam analysiert Objekte im Bild und passt Bildeinstellungen wie Kontraste und Sättigung an. Dazu stehen ganze 19 Aufnahmemodi zur Verfügung. Zudem kann man aus mehreren Filtern wählen, um den perfekten Schnappschuss zu erreichen. Die extra helle Kamera schaltet sich automatisch ein und knipst klarere und hellere Bilder, wenn die Umgebung dunkel ist.

Akku

Der Akku ist mit 3.000 mAh Kapazität ausgestattet. Ich weiß, was du jetzt denkst: Das ist für ein Smartphone dieser Art ziemlich wenig ist. Das stimmt! Für das Flaggschiff von LG hätte ich mir beim Akku definitiv mehr erwartet. Im Alltag ist die Akkulaufzeit eines Smartphones natürlich stark von der Nutzung abhängig. Wer eine Power Bank mit sich führt, dem bleibt ein leerer Akku auf jeden Fall erspart. Also halb so tragisch, wie ich finde.

Er unterstützt aber Quickcharge 3.0. Damit kann man das Smartphone innerhalb von 30 Minuten von null auf 70 Prozent aufladen. Damit hält sich der Akku zumindest wieder einige Zeit. Aufgeladen wird das ganze entweder schnell über USB-C oder bequem über drahtloses Aufladen mit einer entsprechenden Qi-Ladestation. Die muss man sich leider separat zulegen, denn LG liefert keine mit.

Sound

Kommen wir nun zum Sound, meine Lieblingskategorie beim LG G7 ThinQ: Akustisch punktet LG mit einem eigenen Quad-DAC sowie virtuellem Surroundsound via DTS:X. Was den Sound so unglaublich macht, ist der sogenannte Boombox-Lautsprecher, der ein Audio-Erlebnis der Spitzenklasse liefert. Der Lautsprecher nutzt den Innenraum des Smartphones als Resonanzraum und sorgt dadurch für eine hohe akustische Qualität. Ganz vereinfacht gesagt, dienen die Rückseite und der Platz zwischen Rückseite und dem, was geschützt wird, als Resonanzfläche. Wenn man die Lautstärke erhöht, spürt man die Vibration der Rückseite. Legt man das Handy auf eine feste Oberfläche, so wirken Bässe besonders gut. Ich habe diese Funktion getestet und wirklich beeindruckende Ergebnisse erzielt.

Das Besondere passiert, wenn man das Smartphone auf ein ausgehöhltes Objekt, wie zum Beispiel eine Box oder eine Gitarre legt. Durch die Vibration der Rückseite wird der Sound verstärkt. Schluss mit Boxen mitnehmen – mit dem LG G7 hat man seine eigene Boombox immer mit dabei. Also ideal für die kommenden Sommertage.

Thema Google Assistant: Auch hier hat sich etwas beim Sound verbessert. Dank dem hochempfindlichen Mikrofon funktioniert der Sprachassistent nun auch bei weiter Entfernung und größerem Hintergrundlärm. In meinem Test erkennte das LG G7 Sprachbefehle in normaler Lautstärke sogar aus fünf Metern Entfernung.

Fazit

Das LG G7 ThinQ ist ohne Zweifel ein super Smartphone, das mit der Konkurrenz locker mithalten kann. Mit seinem Flaggschiff ist LG leider etwas spät dran. Andere vergleichbare Smartphones sind schon seit mehreren Wochen bzw. Monaten auf dem Markt. Der Akku ist in Sachen Laufzeit nicht der Beste, bringt einen aber zumindest gut durch den Tag. Wer also ein Marathon-Smartphone sucht, ist bei LG an der falschen Stelle. Mich hat im Test neben der Kamera vor allem die Sound Qualität begeistert! Das LG G7 ist auf jeden Fall ein Top-Smartphone und in jederlei Hinsicht im Jahr 2018 konkurrenzfähig. Die Unterschiede zu LG’s V-Serie Unterschiede zur V-Serie werden geringer. Man kann gespannt bleiben, welche Richtung LG in Zukunft einschlagen wird. Von mir gibt es eine klare Empfehlung über das LG G7 ThinQ!

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Technische Daten

  • Abmessungen: 153.2 x 71.9 x 8.2mm, 162 Gramm
  • Betriebssystem: Android 8.0 Oreo
  • Display: 6.1 Zoll, 3120 x 1440-pixel FullVision
  • Kamera: 16 MP Weitwinkel f/1.9 (107 Grad) und 16 MP Standard f/1.6 (71 Grad) Dualkameras auf der Rückseite; 8 MP Weitwinkel f/1.1 Frontkamera
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 845, Octa-Core/ 8 x 2,8 GHz
  • Speicher: 4 GB RAM; 64 GB interner Speicher – mit microSD-Slot
  • Akku: 3.000mAh mit Quick Charge 3.0 und drahtloses Aufladen
  • Konnektivität: GSM/EDGE/UMTS/LTE, WLAN, Bluetooth 4.2

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