Tipps fĂŒr Reisen mit Google Diensten

Ich unternahm eine Reise nach Schottland mit Google Diensten wie Google Maps und Location History. Braucht man Kartendienste auf Reisen ĂŒberhaupt noch? Je nach Typ der Reise kann der schon sehr hilfreich sein. Vor allem bei selbst organisierten Reisen, kommt man ohne gute Karten nicht aus. Was es bedeutet mit Google Diensten auf reisen zu gehen und auf was man bei Roaming achten muss, werde ich in diesem Beitrag eingehen.

Die erste Challenge ist es, das passende Urlaubsziel zu finden. Hier kommt das erste Tool von Google ins Spiel. Google Street View: Man platziert die Figur irgendwo in der Gegend und sieht was es interessantes dort gibt.

Relativ schnell war das Ziel klar, Schottland. Zuerst einmal die Unterkunft, passende FlĂŒge gesucht und dann gebucht. Bei den FlĂŒgen könnte man sogar auf Google FlĂŒge zurĂŒckgreifen, wurde bei dieser Reise nicht gemacht.

Bei manchen Fluglinen kann man sich das Ticket per E-Mail zuschicken lassen. Bei einem Flug nach London erlebte ich, dass Google Inbox das Flugticket erkannte und dann den Flug als solches erkannte und immer die aktuellen Infos dazu anzeigte. Das Gate stand bei der Ankunft am Flughafen noch nicht fest, jedoch als die Info an den Anzeigetafeln erschien, tauchte es auch in der E-Mail auf:

Nun können die Reservierungen in die Google Trips App eingetragen werden. Dabei werden die passenden Orten vorgeschlagen, können aber selbst ergÀnzt werden. Bei mir konnte ich den Zielbahnhof eintragen jedoch nicht die Flughafen als Abfahrtspunkt. Wie der erstellte Trip ausschaut, seht ihr hier.

Sightseeing mit Google Funktionen

NĂ€chster Schritt ist es spannende SehenswĂŒrdigkeiten zu finden. Dazu schlĂ€gt die App auch einiges vor. Man kann zwischen verschiedensten Kategorien wĂ€hlen. Meine Entscheidung fiel dabei auf Burgen und mir wurde sofort das Edinburgh Castle vorgeschlagen – auf jeden Fall ein Highlight in Edinburgh. Nun kann unter Saved places die zuvor gespeicherten Orte Abgerufen werden.

 

Ein weiteres cooles Feature sind die bereits vorgefertigten TagesausflĂŒge. Besonders fĂŒr jene, die sich nicht entscheiden können, was sie ansehen möchten, ist es eine schnelle und einfache Möglichkeit den Urlaub zu planen. Das Beste: die AusflĂŒge können beliebig erweitert und gekĂŒrzt werden. Somit ist fĂŒr jeden etwas dabei – ideal, um unkompliziert die Stadt zu erkunden.

Bei Google lassen sich viele nĂŒtzliche Tipps abrufen, wie man vor Ort am besten von A nach B kommt oder auf was man beim Essen-Gehen achten sollten.

Wichtiger Hinweis: Man sollte sich die Karte vom Ziel herunterladen. Es kann immer vorkommen, dass es Probleme mit dem Internet gibt. Wenn man dann nicht weiß, wo man hin laufen muss, ist es etwas peinlich – vor wenn man nicht alleine reist.

Standort teilen 

Damit ist die Planung abgeschlossen und der Tag x kommt immer nÀher. Um sich den Stress der Parkplatzsuche zu ersparen, planten wir die Anreise zum Flughafen mit dem Zug. Die Zugverbindung wurde mit http://anachb.at gesucht. Google Maps bietet ein Àhnliche Funktion, welche auch dieselbe Zugverbindung fand. Was kann bei der Zugfahrt nach Wien schon schief gehen.

Zuvor wurde noch das Standort teilen in Google Maps aktiviert, da wir uns am Flughafen in Wien trafen. Die Funktion ermöglicht es den Standort den anderen Mitreisenden mitzuteilen. Dadurch sieht man sofort, wo die anderen sind. Das hat super funktioniert und wir haben am Flughafen alle Mitreisenden gefunden.

Dann hieß es durch die Sicherheitskontrolle und hinein in den Flieger. Wichtig: Man sollte sich auf alle FĂ€lle vor Abflug informieren, ob und wie Smartphone, Akkus und Laptops transportiert werden dĂŒrfen. Alle Informationen dazu erhĂ€lt man von der Fluglinie.

Roaming Einstellungen am Smartphone

Nach einer kurzen Flugzeit spĂ€ter sind wir am Zielort Edinburgh angekommen. Dort holten wir uns noch den richtigen Koffer vom Band und mussten durch den Zoll. Danach konnten wir endlich wieder das Smartphone aus dem Flugmodus nehmen. Da trat bei mir das erste „Hoppala“ auf. Ich konnte mich nicht ins Netz einbuchen. Ich hatte Roaming im Smartphone und beim Mobilfunker aktiviert und am Datenvolumen mangelte es auch nicht. Nach langen hin und her, bemerkte ich den Fehler in den APN Einstellungen. Diese sollte man vorab auf jeden Fall prĂŒfen. Im Inland sind die einiges Netz-toleranter bei falschen APN Einstellungen als bei Roaming.

Tarif, Urlaub und A1: Schritt fĂŒr Schritt zum passenden Roaming-Tarif

Dann nahmen wir nicht wie geplant die Tram in die Innenstadt, sondern den Bus. Die Bushaltestelle war zum GlĂŒck gut angeschrieben. In der Innenstadt kam dann wieder Google Maps ins Spiel, als wir uns damit ins Quartier navigieren lassen. Zur Sicherheit hatten wir vorab die Karte mit dem Weg dorthin ausgedruckt. FĂŒr den Fall, dass der Handyakku den Tag nicht mitmacht. (Notiz: Der Akku und das Akkupack machte den Tag nicht mit- 3 von 5 Personen kamen mit leeren Akku an.)

Wir suchten dann mit Google Maps Restaurants und CafĂ©s in Edinburgh. Das hat jedoch nicht so geklappt, wie wir es uns gewĂŒnscht hĂ€tten. Denn die Einheimischen wussten meistens bessere Adressen als Google. Außerdem möchte man sich auch nicht immer vom Smartphone diktieren lassen, wo man hin geht. Ein praktisches Zusatzfeature von Google Maps ist, dass man sich anzeigen lassen kann, wie viel gerade an einem Ort los ist. Ob die SehenswĂŒrdigkeit vor Menschen nicht mehr zu erkennen ist oder ob man den Besuch wirklich genießen kann.

FĂŒr den Überblick – Location History

Ein weiteres praktisches Feature ist die Location History, die abbildet wo man ĂŒberall war. So ein Tag in den Highlands von Schottland kann ziemlich  anstrengend sein kann, deshalb ist es angenehm in nachhinein einen Überblick zu erhalten, wo man den ganzen Tag herum gefahren ist. Ein Weitere Plus: Zum Teil werden die Fotos auch den einzelnen Standorten zugeordnet.

Bewertungen hinzufĂŒgen und Punkte sammeln

Endlich wieder zuhause. Doch nach der Reise kommt der zeitaufwendige Part. Man kann in Google Maps Fotos und Bewertungen hinzufĂŒgen – fĂŒr mich hat das nichts im Urlaub verloren. Schlussendlich heißt es ja Urlaub und nicht Dienstreise im Interesse von Google.

Wenn man bei dem Local Guide Programm teilnimmt, bekommt man je Bewertung Punkte gutgeschrieben. Wenn man ausreichend Punkte hat, steigt man in ein höheres Level auf.

Die Reise mit den Google Diensten war ein Erfolg. Ich freue mich schon darauf, in den Kommentaren eure Erfahrungen mit Google Maps und den anderen Diensten zu hören.

 

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