Fire Emblem: Heroes im Test mit nützlichen Tricks für den Start

Nintendo zieht es in letzter Zeit immer mehr in den mobilen Markt. Abgesehen von der bald kommenden Nintendo Switch – wir haben hier berichtet – sind in letzter Zeit gleich zwei Titel für Smartphones erschienen. Ende letzten Jahres wurde Super Mario Run exklusiv für Apple-Geräte veröffentlicht. Letzte Woche ist mit Fire Emblem: Heroes ein weiteres Spiel – diesmal für iOS und Android erschienen. Obwohl sich der Titel eher an Fans und Kenner der Fire Emblems Reihe richtet und zu Beginn zu komplex für den Massenmarkt zu sein scheint, kann man auch als Einsteiger viel Spaß damit haben. Das liegt unter anderem an dem umfangreichen Tutorial zu Beginn des Spiels.

Kostenlos und ziemlich groß

Im Gegensatz zu Super Mario Run (10€) ist Fire Emblem: Heroes kostenlos. Doch Achtung: Immer wieder und vor allem mit zunehmender Spielzeit wird man von Nintendo gelockt echtes Geld zu investieren. Das Spiel wird über den jeweiligen App Store installiert und benötigt in der Rohfassung um die 60MB Speicherplatz. Mit den beiden Erweiterungen (80 und 320 Megabyte), die man ingame herunterladen kann, kommt man auf um die 450MByte. Wer das Datenvolumen des Handys nicht gleich auf einmal ausreizen möchte, lädt das Spiel am besten über ein WLAN-Netzwerk herunter. Während dem Spielen von Fire Emblem: Heroes ist allerdings eine dauerhafte Verbindung zum Internet notwendig.

Fire Emblem: Heroes ist ein rundenbasiertes Kampfspiel mit Rollenspiel-Elementen. Eigentliches Ziel des Spiels ist das Sammeln aller Helden. Dazu muss man Kämpfe auf verschiedenen Karten bestreiten. Jede der Karten besteht aus 48 Feldern. Es gilt: Schwerter schlagen Äxte, Äxte schlagen Speere, Speere schlagen Schwerter. Sprich, Rot schlägt Grün, Grün schlägt Blau und Blau schlägt Rot. Die Karten sind eingeteilt in Haupt- und Nebenmissionen sowie Spezialkarten. Am Ende jeder Karte wartet ein Held aus dem Fire Emblem Universum. Nach dem Kampf wechselt dieser von der bösen auf unsere – die gute – Seite und kann fortan bei den zufälligen Beschwörungen auftauchen.

Alles dreht sich um die Sphären

Zu Beginn des Spiels startet man mit vier zufälligen Helden. Im weiteren Spielverlauf können dutzende Helden beschworen, sprich freigespielt werden. Eingeteilt werden diese dabei in vier Güteklassen von 2 bis 5 Sternen, wobei man auch Kämpfer niedrigerer Klassen zu ordentlichen Helden „hochleveln“ kann. Die Beschwörung neuer Helden ist jederzeit außerhalb von Kämpfen möglich, kostet jedoch „Sphären“. Genau diese sind Mangelware und genau hier versucht Nintendo die Spieler zum Griff in die Brieftasche zu verleiten. Sphären werden nämlich nicht nur zur Beschwörung, sondern auch für andere Dinge wie dem Ausbauen der Burg zum Schloss benötigt.

Man startet mit 15 Sphären. Mit jeder gewonnenen Schlacht erhält man eine dazu. Hin und wieder gibt es zwar noch welche geschenkt, im Grunde haben Vielspieler aber immer zu wenige davon. Es lassen sich bis zu 5 Helden gleichzeitig beschwören. Der erste kostet 5, der zweite, dritte und vierte 4 und der fünfte 3 Sphären. Hier spart man also, je mehr man ausgibt. Wer mehr Geld auf einmal für den Kauf von Sphären ausgibt, spart ebenfalls. 3 Sphären bekommt man für 1,99€, 10 für 5,99€, 23 für 12,99€, 35 kosten 19,99€, für 48 Sphären zahlt man 26,99 €, für 75 bereits 39,99€ und 140 Sphären kosten satte 74,99€. Wer das Spiel nur nebenbei spielt und nicht voll hineinkippt, kommt auch ohne echtes Geld gut voran.

Tipps und Tricks

Fire Emblem: Heroes ist kein Spiel, bei dem man zu viel denken muss. Es eignet sicher daher gut um Wartezeiten in der Bahn oder dem Bus zu überbrücken. Die Kämpfe verlaufen linear und aufgrund der überschaubaren Kartengröße bleibt nicht viel Spielraum für taktisches Vorgehen. Kenner der Reihe werden viele der Helden wiedererkennen. Nachdem das Spiel aber eigentlich aus Japan stammt und dort wesentlich mehr Teile erschienen sind als bei uns, bleiben viele Helden Unbekannte. Alles in allem ist es für Rollenspielliebhaber und Fans von Kampfspielen auf jeden Fall einen Blick wert. Vor allem da es kostenlos erhältlich ist.

Mit diesen paar einfachen Tipps möchte ich euch den Einstieg in das Spiel noch etwas erleichtern:

  • Wer viele Helden auf einmal beschwört spart Sphären. Wie bereits im Text geschrieben, kostet eine einzelne Beschwörung 5 Sphären, wer 5 Helden auf einmal beschwört zahlt aber nur 20 Sphären.
  • Wenn man das Spiel mit dem eigenen Nintendo Account verbindet, bekommt man nicht nur 10 gratis Sphären, man hat auch Zugriff auf viele Missionen, die Platinpunkte abwerfen. Diese kann man gegen nützliche Gegenstände eintauschen.
  • Es empfiehlt sich das Schloss möglichst früh im Spiel auszubauen. Die ersten zwei Ausbaustufen kosten nicht so viele Sphären, bringen aber permanent mehr Erfahrungspunkte auf gewonnene Kämpfe.
  • Ab Level 11 kann man den Schwierigkeitsgrad auf Schwer und ab Level 21 auf Extrem erhöhen. So bringen auch bereits geschaffte Missionen wieder viele Erfahrungspunkte.
  • Mit Hilfe der richtigen Gegenstände lässt sich der Rang eines Helden steigern. Man benötigt Orden (zu finden im Trainingsturm) und  Federn (bekommt man in der Arena und als Geschenk).
  • Ist die Geschwindigkeit eures Helden mindestens um 5 Punkte höher als die des Gegners, greift euer Held zwei Mal an.

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