iPhone: So hält dein Akku länger durch

Bei meinem Smartphone hält der Akku in der Regel gerade mal einen Tag durch – kein Wunder, wenn man Apps wie Facebook, Twitter, einen Exchange Client und andere Dienste ständig im Hintergrund laufen hat. Im Winter kommen erschwerend die niedrigen Temparaturen dazu, die auch ganz schön an der Akkuleistung saugen. Allerdings kann man aus der Akkulaufzeit auch deutlich mehr rausholen: Zum Beispiel, indem man zwar optisch schön aussehende aber die Funktion nicht beeinträchtigende Features deaktivert. Oder Dienste abschaltet, die man eigentlich nicht immer benötigt. Am A1 Blog geben wir Akku Spartipps, damit das iPhone ein paar Stunden länger durchhält.

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Die richtige Temperatur

Ein Smartphone Akku arbeitet am effizientesten bei Temparaturen zwischen 0 und 35 Grad. Je kälter, desto schlechter für den Akku. Daher das Gerät im Winter am besten nah am Körper tragen, also nicht in der Hand- oder Jackentasche, sondern in der Hemd- oder Hosentasche. Positiver Nebeneffekt: Da das iPhone so immer einer recht konstaten Temperatur ausgesetzt ist, kann sich bei schnellem Kalt/Warm Wechsel kein Kondenswasser bilden. So lebt nicht nur der Akku, sondern auch das Gerät deutlich länger. Mehr Tipps zum Thema Winter und Smartphone gibt es hier.

Funktionen einschränken

WLAN, Bluetooth oder mobile Daten benötigt man nicht immer – gerade am iPhone lassen sich all diese Dienste via Wisch von unten nach oben im Kontrollzentrum komfortabel und schnell de- und aktivieren. Dasselbe gilt für Ortungsdienste: GPS ist bekanntermaßen ein Ressourcenfresser – daher sollten sie bei Diensten und Apps, die nicht unbedingt eine GPS Lokalisierung benötigen, deaktiviert werden.

Animationen deaktiveren

Ein dynamischer Hintergrund sieht zwar schön aus, benötigt aber eine Menge Akkuleistung. Am besten entscheidet man sich für ein statisches Hintergrundbild. Ebenso unnotwendig ist der Parallaxeneffekt: Der führt dazu, dass sich der Hintergrund mitbewegt sobald man das iPhone neigt. Die Deaktivierung ist unter Einstellungen > Allgemein > Bedienungshilfen > Bewegung reduzieren möglich.

iPhone sperren

Bekanntermaßen ist das Display der größte Stromfresser. Daher den Sperrintervall unter Einstellungen > Anzeige auf die kürzestmögliche Dauer stellen. Wenn man schon dort ist, kann man auch gleich die Display-Helligkeit auf „automatisch“ umstellen – der Umgebungssensor im iPhone arbeitet sehr akkurat, in einem dunklen Raum benötigt man nicht die volle Displayhelligkeit.

Vibration aus

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann die Vibration bei Anrufen oder Nachrichten unter Einstellungen > Töne deaktivieren – dieses Feature benötigt nämlich auch ganz schön Akkuleistung. Dassselbe gilt für das Tastenfeedback.

Stromsparmodus

Zu guter letzt noch ein ziemlich offensichtlicher Tipp: Mit iOS 9 hat Apple den Stromsparmodus auf das iPhone gebracht. Damit werden die Hintergrundaktualisierung von Apps, automatische Downloads und einige visuelle Effekte reduziert bzw. deaktivert. Ich habe den Modus auf meinem iPhone so gut wie immer aktiviert und konnte bisher keinen Nachteil feststellen. Der Akku hält nun gefühlt um 20 Prozent länger durch.

Hast du noch Tipps zum Stromsparen für das iPhone? Freue mich auf deinen Kommentar!

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