2014 – Ein Rekordjahr für den A1 Breitbandausbau

„Bei mir ist das Internet so langsam, tut was!!“ –  „Wann wird in XY ausgebaut?“ – Oder: “Ihr baut nur in den Städten aus, ländliche Regionen sind euch egal!“ – Dies sind nur drei der vielen Kommentare der Kunden auf unserer Facebook Wall, denn die Nachfrage nach schnellen Internetverbindungen steigt rasant. Sie sind heute genauso wichtig wie Strom- oder Wasserversorgung. Bei Österreichs Infrastrukturvorhaben steht daher eine rasche und zukunftssichere Versorgung mit Breitbanddiensten im Vordergrund.

Ich möchte euch einen kurzen Rückblick über den Breitband Ausbau in 2014 geben. Kurz gesagt: es hat sich was getan! Der Breitband Ausbau läuft auf Hochtouren. Allein 2014 ist es uns gelungen zusätzlich 10% aller Haushalte in Österreich mit schnellem Internet zu versorgen. A1 blickt 2014 auf das bisher umfangreichste Ausbauprogramm sowohl im Fest- als auch im Mobilfunknetz zurück.

Fakten & Zahlen:

  • Bereits mehr als 3 Millionen Haushalte in ganz Österreich haben Zugang zu glasfaserbasierten Breitbanddiensten von A1, davon 400.000 in rund 100 Gemeinden neu im Jahr 2014
  • Ausbau des 4G/LTE Netzes: LTE bereits für rund 60 % der Bevölkerung verfügbar
  • A1 präsentiert 2014 mit G.fast und 4G/LTE Carrier Aggregation wichtige Innovationen für eine effiziente Breitbandversorgung

Mehr als 70% aller Haushalte sind an das A1 Glasfasernetz angebunden

Im Jahr 2014 konnten durch den Ausbau der Glasfasernetze rund 150.000 Haushalte in rund 100 Gemeinden neu an das A1 Breitbandnetz angebunden werden. Durch Optimierung in bereits bestehenden Versorgungsgebieten werden zusätzlich 250.000 Haushalte mit höherwertigen Breitbandprodukten erreicht. Insgesamt sind daher mehr als 3 Millionen Haushalte an das A1 Glasfasernetz angebunden, das entspricht einem Versorgungsgrad von mehr als 70% der Gesamtbevölkerung.

4G/LTE erreicht ländlichen Raum und versorgt 60% der Bevölkerung

Wir sind connect Netztest Sieger!

Nach dem Aufbau der LTE Versorgung in den Städten stand 2014 vor allem der ländliche Raum im Vordergrund. Mit Jahresende 2014 beträgt der Versorgungsgrad mit dem mobilen Breitbandnetz der vierten Generation bereits rund 60 % der Bevölkerung. Mit dem 2014 aufgebauten Frequenzbereich um 800 MHz ist es möglich auch dünn besiedelte Gebiete sehr gut mit mobilem Breitband zu versorgen.

Ausblick 2015:

Die Ausbauplanungen haben bereits begonnen. Angestrebt werden eine Verdoppelung des Bauvolumens und die Vorbereitung auf neue Technologien. Mit Hilfe der heuer vorgestellten G.fast Technologie wird es in Zukunft möglich sein,  ganze Straßenzüge im Bestandsbau mit mehreren hundert Mbit/s pro Haushalt versorgen zu können.

Infos zur Glasfaser Verfügbarkeit:

Sämtliche mit dem Netzausbau zusammenhängende Informationen, wie etwa die Ankündigung geplanter Ausbauvorhaben, den jeweiligen Ausbaustatus je Region, die verwendeten Ausbauarten usw. findet ihr hier. Mit “Meine Stimme für Glasfaser” bringt ihr Glasfaser in eure Gemeinde!

Fazit:

Zwar ist es mit einer hohen Anstrengung und Investionen verbunden, aber wie ihr seht: wir sind am besten Weg bestehende Versorgungslücken zu schließen.

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  1. Johannes Gritsch

    Hallo!

    Ich stimme Andreas vollumfänglich zu. Auch ich bin im Norden von Wr. Neustadt und komme auf ca. 5 Mbit. Die nächste Gemeinde Lichtenwörth hat bereits Glasfaser, Luftlinie 2km, weit weniger Einwohner. Da die Civitas Nova (ebenfalls Norden WrN) ja als Innovationshub vermarktet wird, dachte ich mir, dass wir vielleicht auch Nutznießer eines Glasfaserkabelausbaues an der B60 sein könnten. Leider tut sich hier nichts und LTE@Home ist mit den z.Z. von A1 angebotenen Produkten leider unattraktiv. Was nützen mir da Services wie Netflix wenn nach ein paar Stunden das Datenvolumen aufgebraucht ist?

    Beste Grüße,
    JG

  2. Andreas Hell

    Hallo, und danke für die Antwort.
    Es ist sehr schade zu hören, dass der Bereich und die Bewohner in Wiener Neustadt so außen vor gelassen werden.
    Zur Frage ob eine LTE Box mit LTE Mobil Tarif in Frage kommt:
    Eine LTE Box ist leider nicht sinnvoll. LTE kann sinnvoll für mobile Lösungen sein aber sicherlich nicht für Eigenheime. Die angebotenen Tarife, bzw. deren Datenvolumen, sind für ein modernes Eigenheim völlig sinnbefreit. Für einen 08/15 User der ab und an ein wenig im Internet surft und ein paar Mails schreibt ist das vielleicht ok – wobei man sich dann natürlich fragen muss ob dann nicht auch eine langsamere Verbindung ausreicht. Dann kommt man mit 8 Mbit/s (also das was über die alte Kupferleitung möglich ist) ebenso aus. Die Verfügbarkeit von wirklich schnellen Datentransferraten macht nur für Endbenutzer Sinn, die auch viel Datenvolumen erzeugen. Und wie gesagt, da sind die angebotenen Tarife einfach benutzerfremd. Mal ein Beispiel mit den Übertragungsgeschwindigkeiten:
    Beim LTE Box Tarif „A1 Mobil Internet L“ sind 60GB inkludiert. (Und das auch nur weil gerade eine Aktion läuft und man doppeltes Volumen bekommt.) Wenn ich mit voller Bandbreite von 150Mbit/s lade habe ich mein Datenvolumen nach gut einer Stunde!! ausgeschöpft. So, und was mach ich jetzt den Rest des Monats? Naja, sagen sie jetzt, mit voller Geschwindigkeit werden sie eh nie laden. Beim Streaming, Downloaden von Servern, Digitalfernsehen, Online-Gaming etc. liegt der Flaschenhals ja auf der anderen Seite. Die können die Daten ja gar nicht so schnell liefern bzw. ist der Stream einfach gar nicht so groß. Also werden die 60 GB ja gar nicht in einer Stunde aufgebraucht.
    –> Aha, also wieso bieten sie dann überhaupt so eine hohe Datenübertragungsrate an wenn das eh nicht gebraucht wird? Für den Aufbau von Internetseiten und dergleichen ist es völlig unerheblich ob man mit 150 Mbit/s oder nur 8 Mbit/s surft. Der Unterschied liegt im Millisekunden Bereich und wird überhaupt nicht wahrgenommen.

    Gleich mit dem „A1 Mobil Internet M“. Hier gibt es 42Mbit/s. Inkludiertes Datenvolumen 40GB (Aktion). Zeit bis das Datenvolumen erschöpft ist: Ca. 2 Stunden 15 Minuten. Gleiches Spiel wie oben.

    Was ich damit sagen will: Wenn sich jemand eine Internetgeschwindigkeit von 150Mbit/s leistet, dann benötigt er auch dementsprechende Datenvolumen. Anders macht es überhaupt keinen Sinn. Als Beispiel: Meine monatlichen Datenmengen bewegen sich im Schnitt bei rund 400 GB. Ich bin sicher ein Poweruser, aber wie bereits beschrieben, auch nur für solche User sind so hohe Übertragungsgeschwindigkeiten sinnvoll. Und die benötigen dann eine Datenflatrate. Das soll als Beispiel dienen, dass es völlig sinnlos ist bei Tarifen mit hohen Datentransferraten eine so geringe Volumengrenze zu setzen. Bei den kabelgebundenen Tarifen haben sie das ja eh erkannt und bieten dort unbegrenztes Datenvolumen für die schnellen Glasfasertarife an. Weil es einfach Sinn macht. Sonst würden sie das ja nicht. Bei LTE „L“ und gleichzeitigen Volumengrenzen unterstelle ich ihnen jetzt einfach einmal, dass sie sehr wohl wissen, dass das zwar nicht wirklich sinnvoll ist, aber damit kann man vielleicht ein paar unbedarfte Nutzer ködern, die glauben, dass sie dann ihre Internetseite schneller sehen können. Bauernfängerei par excellence.

  3. Frederic

    Hallo Andreas, danke für deinen Kommentar und entschuldige bitte, dass ich mich jetzt erst bei dir melde. Ein umfangreicher Glasfaserausbau ist ein langwieriges und kostspieliges Unterfangen. Allein alle Genehmigungen, die nötig sind zu erhalten kann mehrere Monate beanspruchen. A1 ist sich aber seiner Verantwortung bewusst, Österreich mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur zu versorgen und hat deshalb allein in diesem Jahr ein Ausbauprogramm in Höhe von einer halben Milliarden Euro gestartet. Schwerpunkt in deiner Region sind aktuell die Gemeinden rund um Baden, Eisenstadt und Neunkirchen. In Wiener Neustadt gibt es leider momentan keine weiteren Ausbauvorhaben. Dafür ist hier aber durchgängig LTE verfügbar. Eine schnelle Internetanbindung ist also bereits gegeben. Vielleicht kommt ja für dich eine mobile LTE-Box infrage? –>http://goo.gl/N7a0Fs LG Frederic
    Abbreche

  4. Andreas Hell

    Leider lässt der Breitband Ausbau auch in Gemeinden bzw. Städten teils zu wünschen übrig. Hier in Wiener Neustadt zum Beispiel sind große Teile noch überhaupt nicht mit Breitband versorgt. Und hier reden wir von einer Stadt mit ca. 43.000 Einwohner wo nur ein kleiner Teil Zugang zu High Speed Internet hat. Alte Kupferleitungen sind zwar vorhanden aber mit denen ist keine hohe Datenübertragungsrate möglich. Hier müsste dringend etwas passieren. Ich verstehe nicht, dass man hier nichts macht. Schließlich gibt es hier viele Menschen auf einem kleinen Raum. Gerade da sollte sich doch ein Ausbau lohnen oder nicht?

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