A1 Tipps: Handy weg – was tun?

Die Wiener Linien warnen bereits seit Beginn des Advents mit Durchsagen, in denen sie die Fahrgäste vor Taschendieben warnen. Dabei stehen Smartphones auf der Wunschliste als Diebesgut ganz weit oben. Was man tun kann, wenn einem das Smartphone „gefladert“ wird  und wie man richtig und schnell handelt, möchte ich hier kurz erläutern.

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1. Vorsorge ist besser als Nachsorge!

Prävention ist hier das Stichwort. Meine Kollegin Elisa hat wertvolle Ratschläge für euch, wie ihr mit dem Handy sicher unterwegs seid.

2. Verloren, geklaut oder doch nur verlegt?

Es gibt bestimmt angenehmere Momente als jene, in denen man verzweifelt in seinen Taschen nach dem Handy wühlt und es nicht findet. Wenn es dann nicht – wie herbeigesehnt – wieder auftaucht, denkt man natürlich zwangsläufig zuerst an Diebstahl oder ein verlorenes Gerät. Überlegt euch deshalb gründlich, wo ihr das Handy zuletzt gesehen habt. Sollte das Handy zum Zeitpunkt des Verlustes eingeschalten gewesen sein, leiht euch einfach das Handy eurer Begleitung und ruft euch selber an. Mit etwas Glück meldet sich eine vertraute Stimme oder ein „Weihnachtsengerl“ hat euer Handy bereits gefunden.

3. Bei Diebstahl schnell reagieren!

0800 664 100 ist die Nummer unseres A1 Service Teams. Sollte nämlich das Handy tatsächlich verloren oder gestohlen worden sein, ist der erste Schritt immer eine Sperrung der SIM-Karte. Nur so können sich Missbrauch und mögliche Folgekosten in Grenzen halten. In unserem A1 Servicetipp findet ihr übrigens alle wichtigen Informationen rund um das Thema Handysperre. Zusätzlich solltet ihr euch die IMEI-Nummer eures Smartphones notieren, mit der sich euer Gerät eindeutig vom Netzbetreiber identifizieren und sperren lässt (die IMEI befindet sich auch auf der Original-Verpackung des Handys).

4. Das Handy wiederfinden

Da heutige Smartphones wahre Multitalente sind, in denen jede Menge Sensoren und andere Hilfsmittel eingebaut wurden, kann man mit Hilfe diverser Apps oft (aber nicht immer!) den genauen Aufenthaltsort des Gerätes feststellen. Wie das funktioniert, könnt ihr hier nachlesen. Zusätzlich zu den Apps zur Handy-Ortung findet man in den App Stores eine Vielzahl an Anti-Diebstahl Anwendungen.

5. Passwörter ändern

Auf jedem Handy findet man Unmengen an Daten, viele sind privat, manche vertraulich und sollten daher auf keinen Fall in die falschen Hände geraten. Gefährlich wird die Sache, wenn man auf dem Handy Passwörter, PIN-Codes und Geheimzahlen oder auf diversen Internet Seiten den Auto-Login gespeichert hat. Diese Daten sollten eigentlich überhaupt nicht oder zumindest nur gesichert auf dem Handy gespeichert werden. Trotzdem besteht immer ein Restrisiko, dass auch diese Informationen ausgelesen werden. Um böse Überraschungen zu vermeiden: Am besten so schnell wie möglich seine Passwörter und andere sensible Daten ändern!

6.IMEI – Nummern

Die Nachverfolgung eines gestohlenen A1 Handys über die IMEI bzw. die IMEI Sperre eines A1 Handys sind nicht möglich. A1 Handys sind mit einer IMEI versehen, die wir allerdings nicht verwalten. Es gibt kein gemeinsames IMEI Register bzw. Datenbank aller europäischer Netzbetreiber für gestohlene Handys. Diese zu betreiben wäre zu aufwändig und stünde in keinem Verhältnis zum Nutzen für den Kunden.Viele europäischen Netzbetreiber sprechen sich gegen ein gemeinsames IMEI Register aus, weil die IMEIs in Handys von Fachleuten manipuliert werden könnten und deshalb ein Sperr-Register wirkungslos bliebe. Hinzu kommt, dass die Handsets aufgrund der innovativen Produkte mittlerweile eine relativ kurze Lebensdauer haben und sich auch deshalb eine IMEI Registrierung nicht auszahlt.
Diese Maßnahme wäre also nicht effizient, dafür aber sehr aufwendig und in keinem vernünftigen Kosten/Nutzenverhältnis.

Fazit

Ob verloren oder geklaut, der Verlust eines Handys ist ärgerlich und manchmal auch gefährlich. Jedoch kann man mit ein paar Vorbereitungen und dem richtigen Handeln im Fall der Fälle viel unternehmen. Damit bleibt der Verlust des Handys zwar bedauerlich und bei neueren Geräten häufig kostspielig, aber weiterer Ärger bleibt zumeist erspart.

 

* Korrektur: In einer früheren Version des Artikels stand: Zusätzlich solltet ihr euch die IMEI-Nummer eures Smartphones notieren, mit der sich euer Gerät eindeutig vom Netzbetreiber identifizieren und sperren lässt (die IMEI befindet sich auch auf der Original-Verpackung des Handys). Diese Aussage ist nicht korrekt.

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  1. cx

    Wenn Ihr hier unter Punkt 3 schreibt, dass man sich die IMEI nummer für eine Sperrung notiern soll – warum erklärt mir eure Serviceteam dann, dass dies nicht möglich ist?

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