Im A1 Blog Test: Das Sony Xperia M2 Aqua

Nässe und Feuchtigkeit bedeuten normalerweise einen schnellen Tod für ein Smartphone. Sony hat bereits vor über 2 Jahren mit dem Xperia Go bewiesen, dass es möglich ist ein Smartphone auch unter extremsten Bedingungen überlebensfähig zu machen.


Ob Sony mit dem neuen M2 Aqua ein ähnliches Kunststück gelungen ist und was das Handy sonst noch kann, habe ich mir für euch angesehen!

 Ausgangslage

Das Xperia M2 Aqua ist gemäß der Prüfzeichen IP65 und IP68 staub- und wasserdicht. Sofern alle Anschlüsse und Abdeckungen fest verschlossen sind, kann das Smartphone maximal 1,5 Meter tief bis zu 30 Minuten unter Wasser (Süßwasser) verbleiben. Vor dem Praxistest muss man also darauf achten, dass einerseits der MicroSD/SIM Karten Slot auf der rechten Seite und andererseits der Micro-USB Slot auf der linken Seite verschlossen sind. Ist das der Fall, steht dem nassen Vergnügen nichts mehr im Wege ;-)!

Sony Xperia M2 Aqua im A1 Blog Test

Praxistest mit Wasser

Lassen wir Bilder für sich sprechen – nach allen Tests funktionierte das Aqua nach wie vor einwandfrei :-)!

Sony Xperia M2 Aqua im A1 Blog Test

Sony Xperia M2 Aqua im A1 Blog Test

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Design

Sieht auf den ersten Blick nach Sony Xperia aus: Das typische Xperia Design – also abgerundete Ecken aber keine gewölbte Rückseite – wurde auch hier angewendet. Alle Hardwareknöpfe (Lautstärke, Ein-/Ausschalter und Kameraauslöser) befinden sich auf der rechten Seite. Lautsprecher ist auf der Unterseite, auf der Rückseite befindet sich neben dem LED Blitz auch die Kamera, die nicht aus dem Gehäuse herausragt. Das Gehäuse ist aus Kunststoff, macht aber einen wertigen Eindruck – besonders die matte Rückseite sieht sehr gut aus und fühlt sich auch gut an! Mit den Abmessungen 140 x 72 x 8,6mm lässt es sich problemlos mit einer Hand bedienen, mit 149 Gramm wiegt es weniger als so manche Wurstsemmel!

Display

Das Aqua besitzt ein 4.8 Zoll (12,19 cm) IPS-LCD Display mit einer Auflösung von 960 x 540 Pixel, das bedeutet eine Pixeldichte von 229 ppi (Pixel/Zoll). Da gibt es bestimmt Smartphones mit einer höheren Auflösung, wobei man immer ehrlich dazu sagen muss, dass eine höhere Auflösung für das menschliche Auge so oder so nicht mehr wahrnehmbar ist. Einzelne Pixel sind nicht erkennbar. Das Display lässt sich auch aus extremen Winkeln noch gut ablesen. Wie bei vielen anderen Displays ist es aber bei Sonnenlicht oder bei Spiegelungen nicht mehr ganz so einfach, etwas zu erkennen.

Kamera

Das Aqua hat 2 Kameras – eine auf der Rückseite mit 8 Megapixeln samt LED Blitz, auf der Vorderseite befindet sich eine 1,1 Megapixel Kamera für Selfies und Videogespräche. Die Kamera liefert brauchbare Ergebnisse: Andere Modelle der Xperia Reihe wie zum Beispiel das Z2 oder Z3 sind hier bestimmt überlegen. Lustig ist der AR Effekt, durch den man seinen Fotos virtuelle Figuren hinzufügen kann. Wie immer habe ich ein paar Beispielbilder gemacht:

Sony Xperia M2 Aqua Kamera Test im Normalmodus
Normalmodus

Sony Xperia M2 Aqua Kamera Testim AR Modus mit Motiv aus der Urzeit :-)
AR Modus mit Motiv aus der Urzeit 🙂

Leistung & Software

Im Aqua werkt ein Quad-Core ARM Cortex A7 bei einer Taktrate von 1200 MHz. Es ist mit 845 MB RAM bestückt und der interne Speicher beträgt 5 GB (via microSD erweiterbar). Von den Werten her also ein klassisches Mittelklasse-Smartphone. Abstriche müssen nur bei aufwändigen 3D Anwendungen gemacht werden. Die Bedienung ist – wie bei Smartphones mit Android 4.4. gewohnt – ruckelfrei und flott. Die Dauer vom Einschalten bis zum Erscheinen des Sperrbildschirms ist mit 34,64 Sekunden recht lange – das geht bei anderen Smartphones mit demselben Prozessor mitunter flotter. Beim LG G3s, das ich letzte Woche getestet habe und das denselben Prozessor verwendet, ging das deutlich schneller.

Akku

Sony spendiert seinem wasserdichten Abkömmling einen 2330 mAh Li-Ionen Akku. Der Akku ist nicht wechselbar – logisch, da man sonst die Rückseite öffnen können müsste und dann das Risiko für Wassereintritt doch zu hoch wäre. Als besonderes Feature gibt es den wirklich intelligenten STAMINA Modus: Sobald aktiv, werden bei ausgeschaltetem Bildschirm Wi-Fi, mobiler Internetzugang und die meisten Hintergrundapps deaktiviert. Erreichbar bleibt man natürlich trotzdem. Mit der Akkuleistung bin ich zufrieden: Hatte das Handy für einen Tag im Betrieb, auch Benchmarks durchlaufen lassen und viele Fotos gemacht. Dabei habe ich nur 30 Prozent verbraucht.

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Fazit

Bestimmt die Ursache vieler Handy-Todesfälle: Handy in der Badehose und Sprung ins Wasser –> R.I.P.! Mit dem Sony M2 Aqua kein Problem mehr: Nach ausgiebigen Wasserwürfen funktioniert das Handy so gut wie vorher – nebenbei hat es riesigen Spaß gemacht, das Handy nach Lust uns Laune ins Nasse zu werfen! Ist ja etwas, das man nicht jeden Tag tut! Gerade jetzt im Herbst spielt das Handy seine Stärken aus: Selbst bei stärkstem Regenwetter einfach entspannt telefonieren. Der Schutz gegen Nässe und Staub ist also bestimmt das Argument für das Aqua – der Name ist Programm!

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Technische Daten im Überblick

  • Abmessungen: 140 x 72 x 8,6mm, 149 Gramm
  • Betriebssystem: Android 4.4.2 KitKat
  • Display: 4.8 Zoll (12,19 cm) IPS-LCD Display, 960 x 540 Pixel – 229 ppi (Pixel/Zoll)
  • Kamera: 8 MP (Rückseite) und 1,1 MP (Vorne für Selfies)
  • Prozessor: Quad-Core ARM Cortex A7 bei 1.200 MHz
  • Speicher: 845 MB RAM, 5 GB interner Speicher, mit MicroSD
  • Akku: Li-Ionen mit 2330 mAh – nicht wechselbar
  • Konnektivität: GSM/EDGE/UMTS/LTE, WLAN, Bluetooth

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