Twenty.Twenty #21: Interaktives Lernen –Was Bücher nicht können!

twenty.twenty eine regelmäßige Diskussionsplattform von A1 und The Gap beschäftigt sich in ihrer neuesten Ausgabe mit dem Lernen im digitalen Zeitalter.

„Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir!“ Mit diesem bekannten Ausspruch lassen sich wohl am besten die Herausforderungen einer modernen und immer stärker technologisierten Gesellschaft im 21. Jahrhundert umschreiben.

„Die Anforderungen an Job und Karriere, aber auch im privaten Bereich werden immer anspruchsvoller, der rasante technologische und gesellschaftliche Wandel verlangt von den Menschen laufend neue Kompetenzen ab.“

Interaktives Lernen wird dabei immer wichtiger. Die Schwierigkeit wird sein, den praktischen Umgang mit diesen Instrumenten zu erlernen, Fortbildung und Beruf miteinander vereinbaren zu können und für den globalen Wettbewerb gerüstet zu sein.

Die Diskussionsteilnehmer der 21. Auflage von twenty.twenty sprechen über Trends im Bereich des digitalen Lebens, wie sich Tools und Technologien des interaktiven Lernens weiterentwickeln und wie sich diese richtig einsetzen lassen.

„Gamification“ als Tool für mehr Spaß beim Lernen. Spiele sollen dabei helfen den „inneren Schweinehund“ zu besiegen.  „Ludwig“ z.B. ist das erste Computerspiel, das in Österreich als offizielles Unterrichtsmittel eingesetzt wird.

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©OVOS

„MOOCs“ (Massive Open Online Course) ersetzen oder ergänzen Lehr- und Kursveranstaltungen in dem sie traditionelle Formen der Wissensvermittlung wie Videos, Lesematerial und Problemstellungen mit Foren, in denen Lehrende und Lernende miteinander kommunizieren, vernetzen.

Europa hinkt bei der Entwicklung hinterher! Die Entwicklung digitaler Lerntools erfordert hohe Anfangsinvestments. Um zu verhindern, dass Bildung noch mehr zu einem Gut wird, dass sich nur einkommensstarke Bevölkerungsteile leisten können, war sich das Podium einig: „Die Zugänglichkeit zu Bildung muss durch die öffentliche Hand, mit entsprechenden Fördermitteln bei digitalisierten Lehrmittel, unterstützt werden. Sollte dies nicht passieren besteht die Gefahr, dass Österreich diese Entwicklung „verschlafen“ könne!“

Der MIT-Forscher Konstantin Mitgutsch, der die Veranstaltung moderierte, sagte in seiner Eröffnungsrede:“Heute seien neue Kompetenzen gefragt und Lernende forderten die sinnvolle Einbettung ihrer Lernerfahrungen, was durch E-Learning Tools ermöglicht werden kann.“

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