Bewerbung bei A1 – jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt

FĂŒr die „heiße“ Phase der Bewerbung haben wir Graduates uns ein kleines Konzept ĂŒberlegt mit dem wir euch, in diversen GastbeitrĂ€gen, durch die verschiedenen Stationen der Top Talent Competition fĂŒhren wollen. Den Anfang darf ich (Armin) machen – viel Spaß beim Lesen!

Bewirb dich als Graduate – Jetzt bewerben

…ruft mich die A1 Webseite in ihren grĂŒn-weißen Farben beherzt aber bestimmt auf. Wer hĂ€tte gedacht, dass ich diese Seiten ein paar Monate spĂ€ter in- und auswendig kenne, wie sie funktionieren, wo ihr Frontend aufhört und ihr Backend anfĂ€ngt, welche Systeme mit welchen Schnittstellen kommunizieren und natĂŒrlich, wo sich der eine oder andere kleine technische Makel befindet, der darauf wartet beseitigt zu werden. Ganz genau, ich habe bei der Top Talent Competition 2013 mitgemacht, alle drei HĂŒrden genommen und betreue jetzt als Graduate unser A1.net Portal in der IT-Abteilung!

Aber der Reihe nach. Im spĂ€ten Sommer des letzten Jahres wusste ich von all dem noch nichts. Es war irgendwann zu spĂ€ter Stunde, als ich meine Bewerbung abgeschickt habe, ein paar Mal habe ich es rausgezögert,  „Top Talent“ klang so elitĂ€r, besser den Lebenslauf noch einmal  „tunen“ und die Bewerbung soll doch möglichst kreativ sein – „zeig uns Persönlichkeit“. Was soll das eigentlich heißen?

Bewirb dich – mal anders.

Von Anfang an spĂŒrt man, das Graduate Programm bei A1 ist anders. IndividualitĂ€t ist gefragt – ein Thema, welches uns dann der bekannte Autor Dr. Markus HengstschlĂ€ger auch bei der Top Talent Competition in seiner Keynote-Speech unterhaltsam nĂ€her brachte. Frischer Wind und zĂŒndende Ideen werden von einem erwartet, aber keine Angst, im Rahmen der Graduate Academy kriegt man auch noch alle Werkzeuge beigebracht, die man dafĂŒr braucht. Was bedeutete das aber in meinem konkreten Fall? Nun ja
 so einfach war das alles nicht. Jeder junge Bewerber kennt die kleinen aber feinen TĂŒcken einer Online-Bewerbung, wenn der Lebenslauf fĂŒr die Upload Funktion in der Datenbank mal wieder um 1-2 Megabyte zu groß ist und man sich wie eine Mutter zwischen ihren Kindern entscheiden muss, welches tolle Zertifikat man weglassen soll, oder dann doch verzweifelt die gesamte QualitĂ€t runter dreht und damit alles so verpixelt, dass es kaum noch lesbar ist. Und auch dieses Meme spricht wohl vielen gescholtenen Bewerbern aus der Seele
 tja ich kann dazu nur sagen, das zĂ€hlt einfach als allererste HĂŒrde und der Einsatz zahlt sich in diesem Fall aus! 😉

Zeig uns deine beste Seite.

Das alles interessierte mich aber damals zu dieser spĂ€ten Stunde nicht. Entnervt vom stĂ€ndigen Herumformatieren, Daten ausfĂŒllen und dazu möglichst kreativ sein, saß ich angespannt in meinem Schlafhemd vor meinem Bildschirm und suchte das vermaledeite Feld, in das ich mein Motivationsschreiben einfĂŒgen konnte. Dass ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Ahnung hatte, was ich da rein schreiben sollte, war ein anderes Thema – nachdem ich es aber nach einer gefĂŒhlten Ewigkeit dann doch endlich gefunden hatte, wurde ich das GefĂŒhl nicht los, dass das so schwer zu finden war, dass sich das doch kein Mensch ausfĂŒllt, geschweige denn ansieht. In meinem Cocktail aus ÜbermĂŒdung, NervositĂ€t und Galgenhumor fing ich schließlich damit an, meine beste Seite zu zeigen: Ich schrieb davon, dass ich doch schon Haare verliere aber mich immer noch jung und strotzig fĂŒhle. Ich schrieb von „High-„ und „Low-Potentials“ und sollte ich zweiteres sein, dann, dass ich zumindest gut ausschaue. Ich schrieb darĂŒber, dass ich gespannt bin ob das wirklich irgendeine arme Seele in der Personalabteilung lesen muss, und wenn doch, dann, dass ich ihr einen wunderschönen Tag wĂŒnsche. Aber ich schrieb auch, dass ich glaube, dass ich Potential habe, dass ich vom Graduate Programm lernen und profitieren wĂŒrde und somit das Unternehmen von mir. Ich versprach auch hoch und heilig, dass meine Bewerbungsmappe Ă€ußerst seriös sei (wenn auch verpixelt) und man doch einen Blick reinwerfen sollte. Ein paar Zeilen, informal, erheiternd, ein wenig frech 
aber ehrlich. Und es klappte anscheinend, denn zu meiner eigenen Überraschung wurde ich zum „Welcome Day“ eingeladen! Aber das ist eine andere Geschichte, die euch eine meiner bloggenden Graduate Kollegen gerne aus ihrer Sicht weiter erzĂ€hlt.

Nur so viel: Auf mein Bewerbungsschreiben wurde ich bis zur Unterschrift des Arbeitsvertrages nicht angesprochen, von keinem Interviewer in keiner Runde. Kurz dachte ich mir damals, das Dokument vor mir liegend, mit dem Kugelschreiber in der Hand, aufzuspringen und meine nette HR-Kollegin zu fragen „Ja hat denn eigentlich niemand von euch meinen Unfug da gelesen!?“, entschied mich aber dann aus den strategischen Gegebenheiten dagegen. Ich fĂŒhlte mich bestĂ€tigt in meinem Glauben, dass das ja tatsĂ€chlich keiner liest, bis ich vor kurzem bei einem Mittagessen mit einem HR-Graduate Kollegin aus dem Vorjahr ĂŒber das Graduate Programm sprach und nebenbei mein Motivationsschreiben erwĂ€hnte, das nie jemals ein Mensch zu Gesicht bekam.

„Ah, ja
 da war was! Irgendwer hat mir das damals erzĂ€hlt mit dieser kreativen Bewerbung von einem mit schĂŒtterem Haar und so!“ Und mit diesen harschen Worten wurde mir klar, dass jedes Motivationsschreiben gelesen wird und meines wohl auch gut angekommen ist!

Überzeuge uns in der A1 Top Talent Competition

WĂŒrde mich daher jemand um Tipps fragen, wĂŒrde ich folgendes sagen:

  • Seid authentisch! Solltet ihr es bis zur Top Talent Competition in Sölden schaffen, werdet ihr dort mehrere Tage intensiv auf dem PrĂŒfstein stehen und alle eure Facetten werden grĂŒndlich durchleuchtet
  • Auffallen, aber nicht um jeden Preis! Letztes Jahr gab es ĂŒber 400 Bewerber, versucht eure StĂ€rken heraus zu heben, welche eurer Eigenschaften können dem Unternehmen helfen?
  • IndividualitĂ€t und KreativitĂ€t sind nie verkehrt – zeigt, was in euch steckt! Die SchnappschĂŒsse sind dieses Jahr eine tolle Möglichkeit, viel Persönlichkeit zu zeigen. Nicht vergessen: „Diversity“  ist ein wichtiges Thema fĂŒr A1 und in der Telekom Austria Group wird InternationalitĂ€t groß geschrieben! HĂ€tte ich damals die Möglichkeit gehabt, hĂ€tte ich wohl das Foto hier, hier und hier genommen.

Die Bewerbung wartet hier auf euch – VIEL ERFOLG!

A1 Graduates mit internationalem Background

A1 Graduates mit internationalem Background

Unsere Arbeitsgruppe bei der Top Talent Competition 2013 um halb zwei in der FrĂŒh.

Unsere Arbeitsgruppe bei der Top Talent Competition 2013 um halb zwei in der FrĂŒh.

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