Hochwasser in Österreich: die A1 Infrastruktur ist gut geschützt!

Die Kommunikationsinfrastruktur von A1 wurde bis jetzt nur in einem geringen Ausmaß vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen. Durch rasch eingeleitete und präventive Maßnahmen, wie zum Beispiel das Errichten von Hochwasser-Barrieren, wurde die Hochwassergefahr auf ein Minimum reduziert. Nach dem Hochwasser von 2002 hat A1 exponierte Vermittlungsstellen mit Hochwasserschutzvorrichtungen ausgestattet. Entlang der Donau in Wien und Niederösterreich wurden alle relevanten Schaltstellen mit Wasserschutzhauben ausgerüstet.

A1 Hochwasserschutzhaube

A1 Hochwasserschutzhaube

„Durch den unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte größerer Schaden an unserer Infrastruktur vermieden werden“

so Hannes Ametsreiter, Generaldirektor A1 und Telekom Austria Group.

A1 Mobilfunkstationen kurzschlusssicher durch Glasfaseranbindung

Ein Großteil der A1 Mobilfunkstationen ist bereits mit Glasfaser an das A1 Leitungsnetz angebunden. Aufgrund dieser modernen Übertragungstechnologie kommt es auch bei einem Wassereintritt zu keinen Beeinträchtigungen infolge von Kurzschlüssen zwischen einzelnen Kupferadern. Die Funktionalität ist weiterhin voll gegeben.

Großartige Leistung des A1 Teams: Gemeinsam gegen das Hochwasser

Am Sonntag, den 2. Juni 2013, drohte ein Hauptknotenpunkt der A1 Infrastruktur in Westösterreich, die Betriebsstelle Alpenstraße in der Stadt Salzburg, durch das Überlaufen der Salzach überflutet zu werden. Alle Dienstfahrzeuge wurden sofort evakuiert und gemeinsam mit der Feuerwehr wurden Wasserschutzbarrieren errichtet. Die A1 Mitarbeiter konnten so einen Wassereintritt verhindern.

Im gesamten Pinzgau und in Hallein in Salzburg war die Situation sehr angespannt und mehrere exponierte Betriebsstellen dadurch gefährdet. Auch in Tirol war die Lage kritisch: In Sankt Johann in Tirol ist Wasser ins A1 Betriebsgebäude eingedrungen. In Kössen, das besonders stark vom Hochwasser betroffen war, gab es Stromausfälle, die auch die A1 Netzversorgung beeinträchtigten. Mit Notstromaggregaten konnte die Stromversorgung jedoch aufrechterhalten werden.

„Durch die hervorragende Zusammenarbeit unserer Techniker und die Koordination durch das Krisen- und Notfallteam ist es gelungen, die Stromversorgung für unsere Einrichtungen mit mehreren Wasserpumpen und Stromaggregaten weiter aufrecht zu erhalten“

erläutert A1 Technikvorstand Marcus Grausam.

„Im akuten Gefahrengebiet in Niederösterreich entlang der Donau wurden durch gezielte Maßnahmen und das Setzen von sogenannten Wasserschutzhauben alle gefährdeten Schaltstellen vor dem Eindringen des Hochwassers geschützt.“

Rund 200 A1 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind derzeit nach wie vor im Einsatz.

Mit weiteren Kabelschäden ist zu rechnen

Aufgrund der weiterhin angespannten Lage ist es möglich, dass bis jetzt nicht alle Schäden erkannt und eingegrenzt werden konnten. Bedingt durch den hohen Wasserdruck und den gestiegenen Grundwasserspiegel sowie die massive Feuchtigkeit im Erdreich kommt es derzeit mit etwas Verzögerung zu einer Häufung von Kabelausfällen im Kupfernetz.

An zahlreichen Stellen ist Wasser in die Kupferkabel eingetreten: Das führt meist mit ein paar Tagen Verzögerung dazu, dass in den Kabeln Kurzschlüsse entstehen und diese komplett ausfallen und ausgetauscht werden müssen. In vielen Fällen handelt es sich dabei um hochpaarige Kabel, über die mehr als jeweils 300 Kunden versorgt werden. Diese Ausfälle dauern im Regelfall ein bis drei Tage, da die Kabel aus den Kabelkanälen ausgezogen bzw. im Erdreich freigelegt und durch neue Kabel ersetzt und neu gespleißt werden müssen.

Vor allem im Salzburger Pinzgau und Pongau wurden durch Hangrutschungen oder weggerissene Brücken Kabel beschädigt. So haben Murenabgänge im unteren Felbertal bei Mittersill schwere Sachschäden an der Infrastruktur im Tal verursacht und Kabel zerstört. Da A1 alle wichtigen Verbindungen doppelt geschützt hat, kam es dennoch zu keinen Ausfällen. Durch rasches Umrouten und den schnellen Einsatz von Ersatzgeräten konnte die gesamte Infrastruktur bereits wiederhergestellt werden.

„Wir arbeiten mit allen verfügbaren Ressourcen rund um die Uhr, damit wie die Störungen so rasch wie möglich beheben.“

so Grausam.

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