Im Test: Nokia 500 – das Symbian Anna Einsteiger-Smartphone

Nokia 500 Symbian Anna Smartphone - Fotos (C) A1/Nokia

Das Nokia 500 ist der Nachfolger des C5-03 und ist ein Smartphone mit dem Symbian Anna Betriebssystem. Konzipiert für Einsteiger oder als Zweitgerät. Ich habe mir das kompakte 500 näher angesehen …

Das erste Nokia-Smartphone mit einem flotten 1 GHz Prozessor
Das 500 ist das erste Nokia-Smartphone, das von einem ARM 11 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz angetrieben wird. Das macht sich wohltuend bemerkbar und sorgt für ein flüssiges Arbeiten.

Ein 3.2″ TFT-Touchscreen mit 320×640 Pixel Auflösung
Der kapazitive Touchscreen des 500 hat eine Diagonale von 3.2″ und löst mit 360×640 Pixel im nHD-Format auf. Ausreichend für einen Bildschirm dieser Größenordnung und für die gedachten Einsatzgebiete. Klar könnte es immer eine höhere Auflösung sein, aber bei Symbian ist dies so Standard.
Die Qualität des Bildschirms ist ob dieser Preisklasse OK. Angenehm anzusehen, aber bei direkter Sonneneinstrahlung schlechter ablesbar (was aber auf die Mehrheit aller Smartphones zutrifft). Gut ist das Ansprechverhalten auf Berührungen.

Viele Möglichkeiten der Kommunikation
Das Smartphone kann auf vielfältige Art und Weise kommunizieren. Entweder via HSPA (HSDPA Downloads bis maximal 14.4 Mbps, HSUPA Uploads mit bis zu 5.76 Mbps) oder via Wireless LAN (802.11 b/g) oder via Bluetooth 2.1 (inklusive der gängigen Protokolle). Da fehlt nichts.


Der eingebaute Speicher lässt sich via microSD und USB OTG erweitern
Das 500 bietet standardmäßig ca. 140 MB freien Telefon- und ca. 1.6 GB freien Massenspeicher (512 MB ROM, 256 MB RAM). Reicht dies nicht aus, so kann eine bis zu 32 GB große microSD-Speicherkarte eingesteckt werden. Der Steckplatz befindet sich unter dem Akku.
An die Micro-USB-Buchse lässt sich – mit einem passenden Adapterkabel (nicht im Lieferumfang enthalten) – auch eine USB-Festplatte oder ein USB-Stick anstecken. Diese Technologie nennt sich USB OTG (USB On-the-Go) und ist eine Standardfunktion von Symbian^3.

Eine 5-Megapixel-Kamera – mit Vollfokus
Ich persönlich bin kein Freund von Vollfokus-Kameras. Dabei gibt es keinen Autofokus, sondern es ist ab ca. 100 Zentimeter immer alles automatisch „scharf“. Das bringt meiner Meinung nach mehr Nachteile (kein Zoom, schlechte Erkennung von QR-Codes, keine Nahaufnahmen, …) als Vorteile (ganz einfache Bedienung und „immer“ scharfe Fotos).
Die Kamera eignet sich hauptsächlich für Schnappschüsse im Freien. Daher ist die fehlende LED-Leuchte auch kein großer Verzicht.
• Mit der Kamera lassen sich lediglich Videos (mit 15fps) in VGA-Qualität (640×480 Pixel) drehen. Naja.
• Dank des eingebauten GPS-Empfängers können die Fotos auf Wunsch mit Geotags versehen werden.
• Der Vollständigkeit halber: Das 500 besitzt keine Kamera an der Frontseite, d.h. es sind keine Videotelefonate möglich. Wird aber für die angepeilte Zielgruppe ohnehin kein Kriterium sein.

Eingebauter GPS-Empfänger und kostenlose GPS-Navigation (Fahren & Gehen)
Das Smartphone verfügt über einen eingebauten aGPS-Empfänger sowie einen digitalen Kompass. Dank dem kostenlos nutzbaren Nokia Maps steht standardmäßig eine vollwertige GPS-Navigation fürs Fahren und Gehen zur Verfügung. Inklusive kostenlosen Updates des Kartenmaterials, welches offline und online genutzt werden kann. Ein großer Pluspunkt!

Bunte Backcover zum Wechseln
Nokia setzt beim 500 auf bunte Individualität. Die Rückseite lässt sich ganz leicht herunternehmen und man kann aus einer Vielzahl von bunten Covern wählen – beispielsweise Schwarz, Orange,  Khaki, Lila, Korallenrot oder Azurblau. Drei davon sind im Lieferumfang enthalten, weitere gibt’s dann im freien Handel. Besonders Frauen wird diese Vielfalt gefallen.


Und noch viele weitere Informationen
• Als Betriebssystem kommt Symbian Anna zum Einsatz. Die Apps stehen über den Nokia Store bereit. Es gibt aber nicht so viele Apps wie fürs iPhone oder für Android.
• Es stehen drei Homescreens mit individuell platzierbaren Widgets bereit.
• Das 500 hat einen Lautsprecher, der sich – leider – an der Rückseite des Gehäuses befindet. Der Sound ist OK und laut genug. Zumindest dann, wenn das Smartphone nicht am Rücken liegt und den Lautsprecher abdeckt.
• Der Akku hat eine Kapazität von 1.110 mAh und sorgt für ausreichend Laufzeit. Mindestens ein Tag sollte locker  drinnen sein. Fast schon eine Seltenheit: Der Akku (BL-4U) ist wechselbar!
• Geladen wird entweder via Micro-USB oder der Nokia 2mm-Buchse. Beide Anschlüsse befinden sich an der Oberseite des Gehäuses.
• An der Oberseite steht eine 3.5mm Audio-Buchse bereit.
• Die Einschübe für die SIM-Karte und die microSD-Speicherkarte befinden sich unter dem Akku. Die beiden Tasten zur Regelung der Lautstärke sind an der rechten Gehäuseseite zu finden, ebenso wie die Lock-Taste.
• Unterhalb des Bildschirm sind die beiden Tasten für die Telefonie sowie das Hauptmenü.
• Das Smartphone hat einen Beschleunigungs-, Annäherungs- und einen Umgebungslicht-Sensor eingebaut.
• Mit dabei sind sowohl ein UKW-Stereo-Radio sowie ein Internet-Radio. Und selbstverständlich auch ein Audio- und Video-Player.
• Standardmäßig sind bei Symbian einige Apps dabei. Dazu zählen beispielsweise soziale Netzwerke (Facebook, Twitter), Shazam (Musikerkennung), Qt 4.7, Ovi Musik, Kalender, Kontakte, Web-Browser, Store (für Apps), E-Mail, Chat, Hier & Jetzt, Video Editor, Foto Editor, Dateimanager, Rechner, Uhr, Wecker, Audioaufnahme, Notizen, Communicator, ZIP, Wörterbuch und noch so manches mehr.
• Die Verarbeitung ist OK für ein Gerät dieser Preisklasse.
• Das Smartphone ist mit 93 Gramm angenehm leicht und mit 111.3 x 53.8 x 14.1 mm sehr kompakt.

Zusammengefasst: Das 500 ist ein kompaktes, leichtes und farbenfrohes Handy, das für Smartphone-Einsteiger oder als Zweitgerät gedacht ist. Die Ausstattung ist dem Verkaufspreis angepasst, es fehlt aber kaum etwas. Positiv: Das 500 kann dank Nokia Maps als Offline GPS-Navi eingesetzt werden. Zum Fahren und zum Gehen – mit kostenlosen Updates des Kartenmaterials.

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