Alles Gute: Windows wird 30!

Lang, lang ist’s her: Vor genau 30 Jahren – am 20.11.1985 – erblickte das Betriebssystem Windows das Licht der Welt. Den obigen Werbespot werden wohl viele von euch schon einmal gesehen haben – hier stellt der damalige Chef von Microsoft Steve Ballmer die Features von Windows 1.0 vor. Notepad und Uhr werden dabei als besonders herausragendes Feature beworben.

Windows 1.03 Foto: unbekannt (gemeinfrei)

Windows 1.03 Foto: unbekannt (gemeinfrei)

Der Start von Windows war alles andere als einfach: Zu teuer waren damals einfache Komponenten wie Maus und Tastatur die man ben├Âtigte, um mit Windows 1.0 richtig arbeiten zu k├Ânnen. Au├čerdem gab es nur wenige Programme, die f├╝r das neue Windows zugeschnitten waren. Mit einem ├Ąhnlichen Problem hat Windows Phone bzw. Windows Mobile heute zu k├Ąmpfen.

Der richtige Durchbruch gelang Microsoft erst 1990 mit Windows 3.1. Grund daf├╝r war die moderne API (= Programmierschnittstelle) Win32s, die noch heute im Betriebssystem steckt.

Heute ist Windows mit einem Marktanteil von fast 90 Prozent das mit uneinholbaren Abstand f├╝hrende System am Desktop PC. In der Smartphone Sparte, die im Jahr 2010 mit der Benutzeroberfl├Ąche Windows Phone 7 so richtig an Fahrt gewinnen sollte, ist Microsoft jedoch nie wirklich vom Fleck gekommen.


Derzeit steht Windows Mobile bei einem Marktanteil von gerade einmal 2 Prozent. Microsoft kann man aber zutrauen Marktanteile zu gewinnen: Mit Windows 10 und dem damit einhergehenden plattform├╝bergreifenden Nutzererlebnis erhoffen sich die Redmonder endlich auch den Durchbruch im mobilen Bereich.

Dazu wird bei A1 auch bald das richtige Smartphone verf├╝gbar sein: Ab Dezember bieten wir mit dem Microsoft Lumia 950 das bisher ambitionierteste Windows Mobile Smartphone an.

Und die n├Ąchsten 30 Jahre? Im Jahr 1985 erwarteten nicht einmal die k├╝hnsten Tr├Ąumer, wie stark die digitale Technik in beinahe jeden Winkel unseres Lebens Einzug halten w├╝rde. Diese rasante Dynamik wird uns bestimmt auch die n├Ąchsten 30 Jahre erwarten – wohin die Reise geht, werden wir aber wohl erst im R├╝ckblick beurteilen k├Ânnen.

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