Testberichte, Sonstige

Im A1 Blog-Test: Das Nokia Lumia 520 Smartphone mit Windows Phone 8

von Helmut Hackl @pocket.at | am 03.07.2013

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Das Nokia Lumia 520 ist ein fesches Smartphone für Einsteiger, Umsteiger oder für alle, die ein fesches, farbenfrohes Gerät suchen. Ich habe mir das Lumia 520 genauer angesehen …

Das Nokia Lumia 520 ist ein mit mit ca. 120x64x9.9 mm überaus handliches Smartphone. Das Gehäuse besteht aus Polycarbonat, das sich angenehm anfühlt, wenn man das Gerät in der Hand hält. Die Verarbeitung ist tadellos und gibt keinen Anlass zur Kritik. Angemerkt seien noch die 124 Gramm Gewicht.

Eine tolle Sache ist die Möglichkeit mit den – matten – Farben zu spielen. Zur Auswahl stehen Rot, Gelb, Cyan sowie klassisches Schwarz und Weiß. Will man nach dem Kauf doch eine andere Farbe, so lässt sich das Cover ganz einfach (OK, ein Fingernagel hat daran glauben müssen *LOL) wechseln und durch einen in Rot, Gelb oder Weiß tauschen. Je nach Lust und Laune. Oder damit das Smartphone farblich bestens zur Kleidung oder zum Schmuck passt.

Der Touchscreen hat eine Diagonale von 4″
Der IPS LCD-Touchscreen im Format 15:9 hat eine Diagonale von 4″ und löst mit 480×800 Pixel (235 ppi) auf. Das ist jetzt von den Zahlen her gelesen kein Highlight, was sich im praktischen Einsatz bei der Zielgruppe dieses Smartphones gleich relativieren dürfte.
Was mir weniger gefällt, das ist die Ablesbarkeit des Bildschirms im Freien. Die Helligkeit ist leider – wie auch bei manch anderen Smartphones – nicht sehr hoch. Daher öfters in den Schatten treten oder den Schirm mit der Handfläche leicht abdecken.

Als “Motor” ist ein 1 GHz Dual Core Prozessor drinnen
Das Lumia 520 wird von einem Dual Core Prozessor angetrieben, der mit je 1 GHz taktet. Von den reinen Zahlen her eher bescheiden. Aber Windows Phone 8 braucht keine extrem starke Prozessorleistung. Mit dem Prozessor werden vermutlich zu über 95% der Anwender völlig das Auslangen finden. Wer mehr Leistung braucht / will / sucht, der sollte zu einem anderen Lumia-Smartphone greifen.

Wenig interner Speicher, dafür aber erweiterbar
Die 512MB RAM halte ich für zu gering. Das kann sich negativ auf die Gesamtleistung auswirken. Hier wäre 1GB einfach notwendig. Auch wenn es ein paar Cent mehr gekostet hätte. Es ist aber ein Fakt und das sollte man wissen.
Als interner Speicher sind 8GB vorhanden, von denen allerdings lediglich unter 5GB frei verfügbar sind. Nicht sehr viel, aber für die Geräteklasse OK, zumal sich der Speicher viamicroSD um – bis zu – weitere 64GB aufrüsten lässt. Das genügt dann für reichlich Musik, Fotos, Videos und Dokumente. Zu beachten: Apps und das Kartenmaterial lassen sich ausschließlich in den internen Speicher legen.

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Die Kamera eignet sich für Schnappschüsse und HD-Videos
Auf der Rückseite der Smartphones befindet sich eine 5 Megapixel Autofokus-Kamera. Ausgelöst wird über eine eigene Kamerataste (was mir immer lieber ist) oder durch Tippen auf den Bildschirm.
Als Info für Videofilmer: Aufgenommen wird in 720p HD.
Die Qualität der Aufnahmen genügt für Schnappschüsse. Zumindest dann, wenn die Lichtverhältnisse ausreichend gut sind. Auf eine LED hat Nokia beim 520er verzichtet – ebenso wie auf eine Frontkamera.

Die Akkulaufzeit ist durchschnittlich
Der Akku hat eine Kapazität von 1.430 mAh. Im Zusammenspiel mit dem Prozessor sowie der nicht ganz so hohen Auflösung des Bildschirms sollte er selbst bei stärkerer Nutzung einen ganzen Tag durchhalten.
Positiv angemerkt: Der Akku ist wechselbar!

Die Kommunikation mit der Außenwelt
Das Lumia 520 bietet einige Möglichkeiten, um mit der Außenwelt zu kommunizieren. Da wären:
• HSPA mit bis zu 21.1 MBit/s beim Herunterladen und bis zu 5.76 MBit/s beim Hochladen
• WiFi 802.11 b/g/n
• Bluetooth 3.0
• Micro-USB 2.0 an der Unterseite des Gehäuses
• A-GPS Empfänger mit Glonass
• diverse Sensoren: Umgebungslicht, Beschleunigung, Näherung
• 3.5mm Audiobuchse an der Oberseite

Den Unterschied machen die Nokia-eigenen Apps aus
Ich habe das schon öfters bekundet und werde nicht müde, dies noch Hundert Mal zu wiederholen: Nokia bietet eine Fülle an großartigen Apps für seine Lumia-Smartphones an. Dazu gehören beispielsweise
• HERE Karten als gute Alternative zu Google Maps
• HERE Drive für sprachgeführte GPS-Navigation in Österreich, Schweiz, Deutschland sowie Liechtenstein. Die weltweite Navigationslizenz (Drive+) wird optional um ca. 16 Euro zum Kauf angeboten.
• HERE Transit für öffentliche Verkehrsmittel
• City Lens zum Entdecken der Umgebung – auch via Augmented Reality
• Musik mit Radio Mix
• plus die diversen Foto-Apps wie Kreativstudio, Panorama, Intelligente Bilder und Cinemagramm
Ein dickes Lob an Nokia für diese Apps!

Zu beachten: Leider bieten noch immer viel zu wenig Entwickler ihre Apps auch für Windows Phone 8 an. Das sollte man sich vor dem Kauf bewusst sein. Wem das nicht stört, kann dieses Problem abhaken.

Zusammengefasst: Wer ein schickes Einsteiger-Gerät sucht, der wird am farbenfrohen Nokia Lumia 520 Gefallen finden. Das Smartphone ist farbenfroh, ist hochwertig verarbeitet und bietet eine Fülle an Möglichkeiten. Beim Thema Apps schwächelt Windows Phone 8 allerdings noch immer.

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Die wichtigsten technischen Daten im Überblick
4″ IPS LCD-Touchscreen (15:9 Format, 800×480 Pixel Auflösung, 235 ppi), HSPA 21.1/5.76 MBit/s, WiFi 802.11 b/g/n, Bluetooth 3.0, 512 MB RAM, 8 GB internet Speicher, Micro-SD (bis zu 64 GB), Snapdragon S4 Dual Core Prozessor mit je 1 GHz, 1.430 mAh Wechsel-Akku, 5 Megapixel Kamera (f2.4, 28mm), diverse Sensoren (Umgebungslicht, Helligkeit, Lage), A-GPS Empfänger (Glonass), 3.5mm Audio, Micro-USB, Micro-SIM, 119.9 x 64 x 9.9 mm, 124 Gramm

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