Sonstige

Das HTC Desire C im A1 Community Handytest – Teil 1

von A1 Community Handytester - HTC Desire C | am 13.08.2012

Hallo Community!

Glücklicherweise wurde ich von A1 ausgewählt das HTC Desire C für euch zu testen. Einigen unter euch, die öfters auf A1.net unterwegs sind, ist sicherlich schon aufgefallen, dass dieses Smartphone schon auf der Startseite angepriesen wird.

In meinem ersten Teil des Testberichtes will ich euch das Smartphone selbst vorstellen mit seinen Eigenschaften. Im 2. Teil werde ich mich spezifisch mit dem Thema Apps auseinandersetzen.

Das HTC Desire C an sich:

Bei dem HTC Desire C wurde sehr auf Optik geachtet, was man auch unschwer erkennen kann. Obwohl das Gehäuse aus Kunststoff besteht, macht das Gerät einen sehr stabilen Eindruck und wenn man den Akkudeckel öffnet, bekommt man nicht den langweiligen schwarzen Akkudeckel zu sehen. Man bekommt stattdessen einen roten Akku mit dem dazugehörigen roten ,,Innenleben“ des Handys.

Das Smartphone wurde eher schlicht gehalten bei Maßen von 107*61mm und einer Höhe von 12mm. Der Touchscreen hat einen Durchmesser von 8,9 cm. Dies entspricht 3,5 Zoll. Unter dem Touchscreen befinden sich, wie bei den meisten Smartphones jetzt üblich, 3 Softkeys (Zurück, Home und letzte Apps). Ein weiterer Vorteil ist die 5 MP Kamera auf der Rückseite, die sehr gute Fotos auch bei schlechten Lichtverhältnissen macht.  Geprägt wird das HTC Desire C von dem Beats Audio Sound System by Dr. Dre, welches das Musikhören am Handy zu einem neuen Sounderlebnis machen sollte. Noch zu finden ist am Handy ein Micro USB Anschluss zum Laden und der 3,5mm Klinkenstecker (für Kopfhörer und Headsets), sowie die Ein- und Austaste bzw. die Lautstärkewippe auf der Seite.

Ich persönlich finde, an dem Gehäuse bzw. Design nicht sehr gut, dass…

… wenn man den Akkudeckel öffnen möchte, Fingernägel und etwas Kraft braucht, damit man ihn aufbekommen kann, denn der Akkudeckel hält sehr gut mit dem Gehäuse. Dies wiederum ergibt den positiven Nebeneffekt, dass es das HTC Desire C robuster macht.

… das Gerät keine Frontkamera besitzt. Dies ermöglicht nicht das von Android 4.0 bereitgestellte Face Unlock.

… die Softkeys nicht beleuchtet sind, denn wenn man kein Licht hat, erkennt man nicht, wo man drückt. Man muss also mit ,,Gewohnheit“ drücken.

Weitere technische Details

Das Smartphone verfügt über einen 600mHz Prozessor, der mit Android 4.0 flüssig laufen sollte. Zudem aber mehr in meinen Tests. Desweiteren besitzt das HTC Desire C einen Speicher von insgesamt 4GB und dazu noch einen Arbeitsspeicher von 512MB.  Ein großer Vorteil ist auch, dass es für die Zukunft gewappnet ist mit der neuen Datenübertragungsmethode NFC (Near Fiel Communication). Die Akkukapazität beträgt 1230 mAh. So wie heutzutage schon Standard besitzt das Smartphone das neue Bluetooth 4.0, ein Wi-Fi Modul, einen Näherungs-, Umgebungslicht-, sowie einen G-Sensor.

Das Auspacken:

Als ich das Smartphone aus der A1 Schachtel auspackte fiel mir sofort diese Styropor ähnliche Verpackung auf. Auch hier wurde wie bei dem HTC One X schon die umweltfreundliche Verpackung verwendet. Dies machte schon einmal einen guten Eindruck.

Nachdem ich die Verpackung entfernte kam auch schon das Smartphone zum Vorschein. Als ich es dann zum ersten mal in den Händen hielt war ich positiv überrascht wie leicht es war (100g) und es liegt dazu auch noch sehr gut in der Hand.

So neugierig wie ich war, sah ich nach, was sich noch so alles in der Verpackung befand. Es wurde ein Ladegerät, ein Headset, eine Anleitung für das erste Starten, eine  Garantie-, und HTC Endnutzerbestimmung noch beigelegt.

Das erste Starten:

Natürlich will man sein Smartphone sofort ausprobieren, deshalb wollte ich es auch sofort starten. Nur es wollte einfach nicht starten. Deshalb begab ich mich mal auf Fehlersuche. Ich las mir die Anleitung für das erste Starten durch und dort stand dann auch, dass man das Gerät vorher aufladen sollte, denn die Akkus seien Leer. Als ich denn Akku vollgeladen hatte sprang es auch sofort an.

Der Einrichtungsassistent leitete mich sehr einfach durch alle Einstellungen des HTC Desire C, um es bestmöglich nutzen können. Im letzten Schritt konnte ich ein Dropbox Konto anlegen bzw. ein bestehendes nutzen um den von HTC versprochenen 25 GB Speicher statt 2GB gratis nutzen zu können (Dieses Feature konnte ich leider nicht testen, weil mein Gerät ein Testgerät war). Nachdem ich alle Einstellungen fertig hatte, begab ich mich daran wichtige Apps raufzuspielen. Dies funktionierte auch automatisch, da ich schon ein Smartphone besitze und daher ein Google Account besaß (alle Apps, die auf meinen privaten Smartphone sind wurden raufgespielt, das ist eine Sicherheitsfunktion von Google, dass wenn man das Handy auf Werkszustand setzt, dann alle Einstellungen wieder vorhanden sind. Auch WLAN Passwörter und dergleichen). Als die Synchronisation mit dem Google Server abgeschlossen war, konnte ich mit meinen ersten Erkundungen beginnen…

Was hat das Smartphone schon alles an Apps vorinstalliert?

So etwas fragen sich die meisten unter euch sicher. Deshalb ging ich dem auch noch sofort nach. Als erstes interessierte mich, welche Android Version auf dem Phone vorinstalliert war. Zu meinem großen Erstaunen befand sich darauf noch nicht wie überall geschrieben die neue Ice Cream Sandwich Software. Deshalb suchte ich auch gleich nach Updates und wurde fündig. Nach ca. 3 Minuten Installation konnte ich nun das  Gerät vollständig nutzen. Aber jetzt zu der oben genannten Frage. Es befand sich eine Dropbox App oben, mit der das Smartphone von selbst die neu geschossenen Fotos hochlädt. Wirklich sehr praktisch. Wem diese Funktion nicht wirklich gefällt, kann diese natürlich in der App selber deaktivieren. Wie man es von einem frisch auf den Markt kommenden Gerät erwartet, ist die all bekannte Facebook App mit an Board. Was ich bis jetzt noch nie bei einem Smartphone gesehen habe, ein integrierter File Protector. Mit diesem kann man ganze Dateien mit Passwort vor fremden Zugriffen schützen. Ein Nachteil ist, dass man für dieses Tool nur eine 48 Stunden Testversion hat und wenn diese abgelaufen ist 19,99 Dollar bezahlen muss. Das sind umgerechnet ungefähr 16,26 € (Stand 30.07.2012). Wobei man im App Store sicher günstigere ergattern kann. Desweiteren fand ich eine App, die ich selber noch nicht kannte, nämlich Polaris Office. Mit dieser App kann man online Dokumente bearbeiten und diese dort auch wieder abspeichern. Dieses Feature werde ich in den nächsten Tagen noch genauer unter die Lupe nehmen und testen. Zu guter letzt fand ich noch einen Task Manger, wo man sehr gut erkennen kann, welche Programme bzw. Apps derzeit aktiv sind und wie viel MB RAM Speicher diese verbrauchen.

In meinem 2. Teil des Testberichtes werde ich euch die 5MP Kamera näherbringen.

Liebe Grüße,

Simon

Teilen! (3 mal geteilt)


Themen:

Loading Facebook Comments ...

Kommentieren

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichfelder sind markiert *

No Trackbacks.