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Vorschau auf Windows Phone 8

von A1 Social Media | am 26.06.2012

Einen aufregenden Herbst mit vielen neuen Produkten beschert uns dieses Jahr Microsoft. Neben der Vorstellung neuer Tablet-PCs mit Windows 8 bekommen auch Windows Phones Neuerungen spendiert, die im täglichen Gebrauch einen großen Unterschied machen werden.

Die auffälligste Änderung ist der neue Startbildschirm. Verschwunden ist der Pfeil auf die Liste der installierten Programme, was insgesamt mehr Platz für die Live Tiles schafft – der Startbildschirm kann nun die volle Breite des Bildschirms ausnutzen. Die Funktion der einzelnen Kacheln bleibt grundsätzlich identisch mit der Vorversion, neu ist aber, dass es jetzt unterschiedliche Größen gibt mit denen es noch einfacher wird, sein Mobiltelefon zu personalisieren. Wer gerne Nachrichten schreibt, kann die SMS-Kachel besonders prominent auf dem Startbildschirm positionieren und hat dadurch noch besseren Zugriff darauf.

Apps können die großen Kacheln verwenden, um dynamischen Inhalt anzuzeigen – ein Vorteil, wenn man seine Lieblingsprogramme jederzeit im Blick haben möchte. Zur Erinnerung: Die großen Kacheln waren bisher dem Mobiltelefon-Hersteller und Microsoft vorbehalten.


Alle bisher verkauften Windows Phones hatten eine Display-Auflösung von 800×480 Pixeln. Neben dieser Standardauflösung wird es in Zukunft auch neue Geräte mit Auflösungen von 1280×768 oder 1280×720 geben. Indem Microsoft den Handyherstellern die Displayauflösung vorgibt, wird sichergestellt, dass die Nutzeroberfläche von Windows Phone stets gleich aussieht.

Zur Erinnerung: Im Vergleich zu Google, erlaubt Microsoft keine Modifizierungen der Oberfläche. Die Differenzierung der unterschiedlichen Mobiltelefone erfolgt ausschließlich über Hardware-Features oder Zusatzsoftware.

Besitzer eines Nokia Lumia kennen bereits die Navigationsfunktion sowie deren Offlinenutzung, mit der das Kartenmaterial auch ohne Mobilfunkverbindung zur Verfügung steht. Im Vorfeld wurde bereits viel über die weitere Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Nokia spekuliert, nun ist es so weit: Microsoft ersetzt Bing Maps mit Nokias Kartenanwendung in allen neuen Windows Phones.

Um das Kartenmaterial zu speichern, ist es in Windows Phone 8 nun ebenfalls möglich, Speicherkarten zu verwenden um den begrenzten internen Speicher zu erweitern. Dies war bisher bei keinem der vorhandenen Windows Phones möglich.

Wenn wir gerade beim Thema Apps sind: Ab Herbst gibt es eine neue Version von Microsofts Internet Explorer, der Webseiten wesentlich schneller darstellen kann. Neu ist zudem, dass der mobile Browser ähnliche Sicherheitskonzepte wie sein Desktop-Pendant nutzt und somit potentiell gefährliche Webinhalte zuverlässiger erkennen kann.

Zum einfachen Teilen von Inhalten gibt es für neue Modelle die Unterstützung von NFC (Near Field Communication) was ähnlich funktioniert wie bei anderen Mobiltelefonen: Zwei Geräte kommunizieren, indem man sie aneinander hält – im Falle von Windows Phone 8 soll dies zukünftig sogar zwischen Smartphone und entsprechend kompatiblem Tablet mit Windows 8 funktionieren.

Alle Apps die ihr bisher auf eurem Windows Phone verwendet habt, funktionieren auch in der neuen Version. Entwickler können durch die Integration von “In-App Purchases” nun wesentlich einfacher kostenpflichtige Zusatzfunktionen in ihren Programmen anbieten – die Freischaltung zusätzlicher Levels in Spielen wird dadurch möglich.

Zu den weiteren, nennenswerten Modifikationen gehören unter anderem die lang erwartete Unterstützung von schnelleren Prozessoren sowie zahlreiche neue Sicherheitsfeatures, wie die Verschlüsselung von Inhalten, die besonders für Unternehmen von Bedeutung sein dürften.

Windows Phone 8 soll zudem RCS-e nutzen können, um Plattform- und Netzbetreiberübergreifend Nachrichten und Anhänge schnell und einfach austauschen zu können.

Windows Phone 8 ist ab Herbst 2012 (etwa gleichzeitig mit der Markteinführung von Windows 8 ) verfügbar und beschränkt sich auf neue Mobiltelefone – alle bisherigen Geräte sollen jedoch ein Update auf Version 7.8 erhalten. Diese Einschränkung kommt dadurch zustande, dass Windows Phone 8 sehr stark an Windows 8 angelehnt und nicht kompatibel mit der Vorgängerversion ist.

Zu den Neuerungen, von denen bestehende Windows Phone Nutzer profitieren, zählt der neue Startbildschirm. Für die Zukunft verspricht Microsoft, dass alle neuen Modelle mindestens 18 Monate lang mit Updates versorgt werden.


Bei Fragen zu Windows Phone könnt ihr gerne diesen Blogbeitrag kommentieren und an der Diskussion in unserer A1 Support Community teilnehmen, in der wir jede Menge Spezialisten und Spezialistinnen zum Thema Windows Phone haben.

Alle Abbildungen wurden freundlicherweise von Microsoft und Nokia zur Verfügung gestellt.

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